Sie befinden sich hier:

Direkt zu den Inhalten

Wir stellen vor: Manfred Hausleitner, Kursleiter für Schlagzeug

"Hätte ich nicht so einen hervorragenden Lehrer wie Manfred Hausleitner gehabt, würde ich heute nicht im Jazzland spielen." (Andi „Miami“ Weiss)

 

Einer der führenden Drummer Österreichs, Manfred Hausleitner, hat eine ganze Generation Schlagzeuger beeinflusst und gefördert.

Die VHS Meidling konnte Hausleitner vor etwa 10 Jahren dafür gewinnen, seine Kunst hier zu lehren.

INTERVIEW MIT MANFRED HAUSLEITNER

Manfred, Sie arbeiten seit etwa 10 Jahren hier. Was begeistert Sie an der VHS?
Manfred Hausleitner:
Die vielen unterschiedlichen Menschen, die mir hier begegnen. Das ist schon etwas Besonderes.
Als Lehrer bieten mir die Volkshochschulen optimale Rahmenbedingungen für meinen Unterricht: Ich kann mich ganz auf den Unterricht konzentrieren, die VHS übernimmt die Organisation meiner Workshops und Kurse sowie die Bewerbung.

Sie sind ein begehrter Lehrer in der Szene - Wie bilden Sie sich selber weiter?
Manfred Hausleitner:
Durch gelegentliche Jam Sessions und Konzerte mit internationalen Jazzgrößen und natürlich durch tägliches Training.
Darüber hinaus profitiere ich von einer internationale Arbeitsgruppe zur Verbesserung des Musikunterrichts von den neuesten Trends und Unterrichtsmethoden.

Sie haben ja schon viele Trends im Musikunterricht erlebt. Welche Methode liegt Ihnen besonders am Herzen?
Manfred Hausleitner:
Durch meine Matrix-Methode, verstehen Kinder im Kleinkindalter die Notation am Schlagzeug.
Darüber hinaus habe ich drumthebrain entwickelt - ein rhythmisches Gedächtnis- und Koordinationstraining. Es geht dabei es um die Koordination von Bewegungsabläufen - abgeleitet vom Schlagzeugspiel.

Was macht man da?
Manfred Hausleitner:

Das Prinzip dahinter ist, dass beim Drummen Beine und Arme unterschiedliche rhythmische Übungen machen und zusätzlich die Anweisungen visuell und auditiv erfolgen. Es ist eigentlich ein innovatives Fitnesstraining für das Gehirn.

Sehr gefragt ist drumthebrain bei älteren Personen, die eine positive Veränderung Ihrer Gehirnleistung wollen und dem Stress beziehungsweise dem Alterungsprozess rhythmisch ein Schnippchen schlagen möchten.

Zum Schluss noch eine Frage zur Musik: Ringo Starr oder Charlie Watts?
Manfred Hausleitner:
Beide Schlagzeuger haben Musikgeschichte geschrieben. Ringo Starr würde nicht zu den Stones passen und Charlie Watts nicht zu den Beatles.

Vielen Dank für das Gespräch!

==========

Hier geht's zu den nächsten Kursen von Manfred Hausleitner >>>