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Profil

Medienpolitik und Kulturarbeit

Medienpolitik
Als zukunftsorientierte Erwachsenenbildungseinrichtung bemüht sich die Volkshochschule Landstraße vor allem um die Förderung kommunikativer Kompetenzen. Medienpolitik beinhaltet die Fähigkeit, die von den Medien vermittelte Wirklichkeit zu hinterfragen und unbewusste oder bewusste Manipulation zu erkennen. Seit 1998 führten wir zum Auftakt jedes neuen Kursjahres folgende Mediensymposien durch:

  • Mensch und Medien – Perspektiven für die Zukunft (1998)
  • Die manipulierte Information – Ethik und Journalismus (1999)
  • Besser als die Wirklichkeit: Reality-TV: Amüsieren wir uns zu Tode? (2000)
  • Die Macht der Medien: Medienkonzentration und Demokratie (2001)

Alle Dokumentationen sind kostenlos in der Volkshochschule Landstraße erhältlich.

Kulturarbeit
Die Volkshochschule Landstraße versteht sich nunmehr seit fünf Jahren als engagierte Bildungseinrichtung mit dem Schwerpunkt Kunst und Kultur. Diese Akzentuierung zeigt sich in folgenden Projekten und Ausstellungen:


A) Projekte:

  • Eine Reise zu den Inseln der Fantasie (1996)
  • Mondburgen und Luftschlösser (1998)
  • Engel über´m 3. – wir fliegen ins nächste Jahrtausend (2000)
  • Laut.Lesen.Hell.Hören. Geschichten zum Wachwerden (2001)

Im Vordergrund stehen die Bemühungen, möglichst viele Landstraßer KünstlerInnen mit Laien zusammenzubringen und sie bei gemeinsamen Kulturprojekten zu unterstützen. Unser Ziel ist es dabei, einen möglichst hohen Grad an Professionalisierung zu erreichen. Die Beteiligung und das Interesse an unseren Projekten steigen von Jahr zu Jahr an.


B) Ausstellungen:

Keramikausstellung aus der Töpferwerkstatt der Jugendgefängnisses Rüdengasse

  •     Back to the Roots – Jazzporträts von Peter Brunner
  •     Spuren im Sand (Mag. Werner Hartinger)
  •     Der zweite Blick (Mag. art. Heinrich Walcher)
  •     Das Tier in mir (Christian Handwerker)
  •     Urban X Projekt – Fotoarbeiten mit Jugendlichen der zweiten Generation
  •     Blumen- und Gemüse-Stillleben (Dr. Anto Nadj)
  •     Tuschlavierungen (Prof. Heinrich Deutsch)
  •     Prager Zauber (Jurij Mingalev)

Wichtig ist uns aber auch, KünstlerInnen in unser Haus einzuladen und ihre Werke vor Ort auszustellen. Die Volkshochschule Landstraße wird im Schnitt von 2.500 HörerInnen pro Woche besucht, das ist eine Frequenz, die kaum in einer Galerie erreicht wird. Unsere HörerInnen schätzen die regelmäßigen Ausstellungen und setzen sich kritisch mit den Werken auseinander. Die bisherigen Reaktionen auf Ausstellungen haben gezeigt, dass die VHS damit einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben in der Landstraße leistet.

Sie vermittelt neben künstlerischen und ästhetischen Fähigkeiten auch soziale Kompetenzen, fördert Teamwork und ist durchaus als eine "Spielwiese" dafür zu sehen, was es angeblich nicht mehr gibt: solidarisches gemeinschaftliches Handeln.

VHS Landstraße

1030, Hainburger Straße 29
Tel. 01 715 08 00
Fax. 01 715 08 00 12
vhs-3@gmx.at