Autogenes Training
Jedem von uns wird täglich viel Energie, Konzentration und Leistung abverlangt. Deshalb wird es vielen Menschen immer wichtiger, ein Gegengewicht zu dieser kräftezehrenden Anspannung zu finden.
Das autogene Training zählt zu den übenden Methoden der allgemeinen Psychotherapie: Mit Hilfe stufenweise erlernbarer Übungen und durch deren ständiges Training kann durch konzentrative Entspannung eine Form der Selbsthypnose erzielt werden, die ermöglicht, Zustände körperlicher und seelischer Unausgeglichenheit aufzulösen.
Das Autogene Training ist das am häufigsten eingesetzte Entspannungsverfahren. Für ältere Menschen ist es ein bewährtes Basistherapeutikum, weil es bei vorhandenen Fähigkeiten ansetzt. In sieben Übungseinheiten kann - unter Anleitung eines Facharztes bzw. einer Psychologin - das Entspannen erlernt werden. Jede Übung wird verständlich erläutert, Hilfen zur Durchführung werden vorgeschlagen und mögliche Störfaktoren besprochen. Durch das Üben entsteht nicht nur ein neues Körpergefühl, sondern auch ein positives psychophysisches Gleichgewicht mit verbesserter Lebensqualität, Kreativität und Gelassenheit. Das Autogene Training fördert damit letztlich auch Selbstsicherheit und kognitive Fähigkeiten.


