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Wer kannte Olga Misar?

Von Robert Streibel, am 30.1.07 um 18:12:55 Uhr.
Eine interessante, aber unbekannte Schwarzwaldschülerin

Eine zentrale Akteurin der ersten Frauenbewegung in Wien zu Beginn des 20. Jahrhunderts, aber auch der österreichischen Friedensbewegung dieser Zeit ist heute vollkommen vergessen und ihr Leben und ihre Leistungen sind im Wesentlichen unbekannt: Olga Misař. Erst jüngst � in Zusammenhang mit der Aufarbeitung bürgerlicher und anarchistischer Friedenskonzepte � hat die Grazer Germanistin Beatrix Müller-Kampel Olga Misař als wieder zu entdeckende Pazifistin und Schriftstellerin charakterisiert.

Von 1911 bis 1939 lässt sich der Wohnsitz des Ehepaares Olga und Vladimir Misař in der Starhemberggasse 47 im 4. Wiener Gemeindebezirk nachweisen. Im Jahr 1900 wurden die beiden Töchter Olga und Vera Misař geboren, die von 1911 bis 1915 das Realgymnasium von Dr. Eugenie Schwarzwald in der Wallnergasse 2, 1010 Wien, besuchten. Die Tochter Olga trat nach diesen vier Jahren in das Realgymnasium in der Albertgasse 38, im 8. Bezirk ein und legte dort die Matura ab. Seit dem Wintersemester 1919 war Olga Misař (Tochter) an der Universität Wien inskribiert und promovierte dort 1924 in Biologie bei den Professoren Wettstein und Figdor.

Ich suche nun für ein Forschungsprojekt über Olga Misař Informationen, die die Töchter Olga und Vera betreffen, bzw. deren Eltern Olga und Vladimir Misař betreffen.

Informationen bitte an
Brigitte Rath
brigitte.rath@univie.ac.at