
IZKS - Internationales Zentrum für Kulturen + Sprachen
Das Internationale Zentrum für Kulturen und Sprachen (IZKS) bietet Weiterbildung in Praxis und Theorie zu den Themen Interkulturalität, Kommunikation, Migration, Flucht, Menschenrechte, Sprachenpolitik u.a.
Es werden Räume für Lernprozesse geschaffen, in denen Austausch und Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitisch relevanten Themen möglich sind.
Dabei stehen die individuellen Bedürfnisse der TeilnehmerInnen und erfahrungsorientiertes Lernen (z.B. Tandem® im Vordergrund).
Die TeilnehmerInnen der Lehrgänge, Seminare, Workshops, Exkursionen, Diskussionsveranstaltungen und Lesungen kommen aus verschiedenen Bereichen: Soziales, Wirtschaft, Gesundheit, Universität, Schule, Erwachsenenbildung, Exekutive. Sie kommen aus verschiedenen Ländern und Kulturen.
Das IZKS verfügt über ein breites Netz an kompetenten Vortragenden, WissenschafterInnen, ExpertInnen und kooperierenden Organisationen im In- und Ausland.
Schwerpunkte des IZKS sind der Lehrgang universitären Charakters „Interkulturalität und Kommunikation“, der Lehrgang „Polizeiliches Handeln in einer multikulturellen Gesellschaft“ und die Mitarbeit an Projekten, Studien und Publikationen.
Nähere Informationen unter: www.izks.at
Österreichischer Staatspreis für Erwachsenenbildung geht in der Kategorie "Kreativität" an das IZKS
Am 17. November 2009 wurde der Österreichische Staatspreis für Erwachsenenbildung in der Aula der Wissenschaften in Wien von Frau Bundesministerin Claudia Schmied verliehen. Die PreisträgerInnen wurden von einer Jury unter dem Vorsitz von Lynne Chisholm (Universität Innsbruck) aus 155 Einreichungen gewählt. Zur Unterstützung der finalen Entscheidung wurde - mit Ausnahme der Kategorie "Wissenschaft" - im September ein Online-Voting durchgeführt, mit dessen Hilfe die Öffentlichkeit ihre Favoritinnen und Favoriten festlegte.
Kategorie "Themenschwerpunkt 2009: Kreativität"
Interkultur-Tandem® für Polizei und MigrantInnen
Im Lehrgang „Polizeiliches Handeln in einer multikulturellen Gesellschaft“ lernen PolizistInnen in einem 2-semestrigen freiwilligen Intensivlehrgang einen sensiblen Umgang mit der multikulturellen Situation in unserer Gesellschaft in direktem Kontakt mit MigrantInnen, und zwar durch Bildung von gemischten Partnerschaften (Tandems): PolizistIn und MigrantIn arbeiten zusammen an einem Projekt und bilden sich im Verlauf des Lernprozesses theoretisch und praktisch weiter. Die gemeinsam durchgeführten Projekte, das miteinander Musizieren, Malen, Schreiben, Tanzen, Diskutieren und Stegreiftheater Spielen ermöglichen das Verlassen von eingelernten Verhaltensschemata, begünstigen soziale Kreativität im Umgang miteinander und üben ein vorurteilsfreies Zusammenleben. Der Lehrgang ist eine ideale Probebühne für eine kreative, offene und friedliche Gesellschaftsentwicklung.



