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Reggio-Pädagogik

Konzept

Reggio-Pädagogik

Ein Kind hat hundert Sprachen,
hundert Hände,
hundert Gedanken,
hundert Weisen zu denken,
zu spielen, zu sprechen.
Hundert, immer hundert Weisen
Zu hören, zu staunen, zu lieben.
Hundert Freuden
zum Singen,
zum Verstehen.
Hundert Welten zu entdecken,
hundert Welten zu erfinden,
hundert Welten zu träumen.
Ein Kind hat hundert Sprachen,
(und noch hundert und hundert,...)

(Loris Malaguzzi)

Das Konzept der Reggio-Pädagogik ist in der italienischen Region Reggio Emilia entstanden. In dieser pädagogischen Richtung geht man davon aus, dass das Kind seine Umwelt über den Prozess der Wahrnehmung entdeckt und dabei Anregungen und Unterstützung durch seine soziale Umwelt benötigt. Neben demokratiepolitischen Ansätzen werden künstlerische Tätigkeiten in den Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit gestellt. Wichtig ist dabei nicht das Endprodukt sondern Prozesse der Wahrnehmung, Aneignung von Erkenntnissen und Gestaltung.

„In der norditalienischen Stadt Reggio Emilia gibt es die schönsten Krippen und Kindergärten der Welt“.  Die amerikanische Zeitschrift Newsweek und verleiht ihnen 1991 einen Oskar für die Pädagogik, die den vielerorts üblichen Vorstellungen zur Kindererziehung neue und außergewöhnliche Ideen entgegen setzt.