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Rückblende: Die Gründung der Kinderfreunde

Der Arbeiterverein „Kinderfreunde“ wurde 1908 in Graz von Anton Afritsch gegründet. Der Tischlergeselle und spätere Journalist führte als erster die Großstadtkinder ins Grüne. Mit einer Sammelaktion war es möglich, das Erholungsheim am Steinberg bei Graz zu kaufen.

Afritsch:
Anton Afritsch

Afritsch-Kinderdorf: Bezirksgruppe Floridsdorf:
links: Das „Schlössel“ am Steinberg – heute Anton Afritsch-Kinderdorf in Graz
rechts: 1912: Gründung der Bezirksgruppe Floridsdorf in Wien durch Alois Appel

Ein genialer Einfall: Der Kinderheller
Beginn: Solitäritätsaktion in der Hirtenberger Munitionsfabrik 1915. Arbeiter leisten einen Heller pro Lohnkrone an den Kinderfreunde- Hilfsfonds.

Ausflug:
Ausflug der Kinderfreunde, Blumau 1921

12. November 1918: Ausrufung der Republik Österreich
Die Kinderfreunde helfen, die Not der Familien und Kinder zu lindern: Ausspeisestellen werden eingerichtet, Militärbaracken für Erholungsaktionen adaptiert.

Ferienkolonie: Kind:
links: Ferienkolonie in Gmünd/Niederösterreich, 1919; rechts: 1918: Viel Arbeit erwartet die Kinderfreunde

Max Winter fordert 1919: Schloss Schönbrunn den Kindern öffnen!

Winter:
Max Winter

Sommer 1919: Die Kinderfreunde bekommen im Schloss Schönbrunn 84 (!) Räume! Die neue Schönbrunner Erzieherschule mit Internat, das Kinderheim, eine Bibliothek mit Lesesaal, der Verlag Jungbrunnen und das Sekretariat werden eingerichtet.

Raeume:
Die Räume der Kinderfreunde im Schloss Schönbrunn (weiss gekennzeichnet)

Plan1: Plan2: Plan3:
Pläne der Räume der Kinderfreunde im Schloss Schönbrunn

Von der Fürsorgeeinrichtung zur sozialdemokratischen Erziehungsorganisation

Schönbrunn: Jalkotzy:
Reichssekretär Alois Jalkotzy - ein begeisterter Organisator

 
Kinderausspeisung: Erzieherschule:
links: Kinderausspeisung in Schönbrunn; rechts: Die Schönbrunner Erzieherschule, Leitung: Dr. Otto Felix Kanitz, Lehrkräfte: Dr. Alfred Adler, Univ. Prof. Dr. Max Adler, Dr. Jenny Adler, Grete Haller-Kuhe, Univ.Prof. Dr. Wilhelm Jerusalem, Dr. Gerda Brunn-Kautsky, Marianne Pollak, Josef Luitpold Stern, Alois Jalkotzy, Anton Tesarek, Hans Mandl, Dr. Karl Kautsky und andere

„Obwohl die Entstehung und Folgewirkungen des Kinderheimes und der sozialistischen Erzieherschule der Kinderfreunde gut dokumentiert sind, ist deren Geschichte in der Öffentlichkeit kaum bekannt.“

Judith Brocza/Christian Stadelmann: Die Leute von Schönbrunn

Erzieherschule 2:
Der erste Jahrgang der Schönbrunner Erzieherschule 1919

Kinderfreunde: Das Ende einer Epoche 1934

Vortrag von Heinz Weiss über die Geschichte der Kinderfreunde, den Schönbrunner Kreis und die Auflösung der Kinderfreunde 1934.

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