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Theodor Herzl der König von Zion

Günther Haller, Germanist und Historiker, Mitglied der Redaktion der Tageszeitung "Die Presse" referiert am 29. Sept. im Bezirksmuseum Hietzing.

 

Vor 150 Jahren – am 2. Mai 1860 – wurde Theodor Herzl geboren. Die Karriere des Journalisten und Schriftstellers ist eng mit der Stadt Wien verwoben: Er wurde am Wiener Burgtheater aufgeführt und war Redaktionsmitglied der Neuen Freien Presse. Zugleich war das Wien des Karl Lueger aber entscheidend für seine Entwicklung zum Zionisten: Sein Bestreben, sich als Jude zu assimilieren, wurde von der antisemitischen Umgebung nicht zugelassen, als einzigen Ausweg sah er die Gründung eines "Judenstaates". 2010 feiert der Staat Israel seinen Gründungsvater. Aktuelle Fragen drängen sich auf: Was wurde aus Herzls idealistischer Staatsidee? Wo hat er geirrt, wo hat er visionär die Zukunft vorausgesehen?

 Günther Haller, Germanist und Historiker, Mitglied der Redaktion der Tageszeitung "Die Presse"

3075BM Mi 29. Sept. 18:30 € 5,-

 Kursort: Bezirksmuseum Hietzing, 13., Am Platz 2

 


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