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Europa plus

Wien trifft Minsk. Der Kunstraum Europa nicht nur in den geografischen, sondern auch in den mentalen Grenzen untersucht. Parallel dazu die Dokumentation des Erinnerungsprojektes "Deportiert nach Maly Trostinez.

Europa plus ist ein Ausstellungsprojekt von Prof. Dr. Mikhail Barazna, Ekaterina Kenigsberg, zwei KünstlerInnen aus Minsk, die den Kunstraum Europas nicht nur in geografischen, sondern auch in mentalen Grenzen untersucht haben. Europa befindet sich dort, wo die EuropäerInnen sind, deswegen gibt es mehrere Mini-Europas weltweit. Trotzdem gibt es mehr Europas von EuropäerInnen.  Fast jede Europäerin, fast jeder Europäer hat ein eigenes Zentrum, sei es Nordpol oder Paris. In den Fotoarbeiten sind sowohl Chronikaufnahmen und Dokumentarfotos als auch Arbeiten, die an Buchlayout erinnern, zu sehen.

Zu den Fotos von Ekaterina Kenigsberg

Zu den Fotos von Prof. Dr. Mikhail Barazna

Im Rahmen der Ausstellung wird auch die Spurensuche des Projektes "Juden in Hietzing" in Minsk von Nick Mangafas und Robert Streibel gezeigt. Im Zuge des Projektes werden jene Orte aufgesucht, in die Jüdinnen und Juden aus Hietzing deportiert wurden. Das Ziel ist es von jeder Reise einen Kontakt für die Gegenwart zu schließen. „Die Vergangenheit ist, so eigenartig dies auch klingen mag, eine Brücke in die Gegenwart und Zukunft“, erläutert Dr. Robert Streibel, Direktor der Volkshochschule Hietzing das Konzept. Die Namen aller 9.524 Österreichischen Opfer, die nach Minsk/Maly Trostinec deportiert wurden, werden in einem großen Karteikasten ausgestellt.  

Ein Projekt mit Unterstützung von KulturKontakt.

Eröffnung: Mo 20. Sept. 18:30
Ausstellungsdauer
21. Sept.-22. Okt.


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