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Aktuelle Ausstellungen

Aktuelle Ausstellungen

70 Jahre Kunst VHS: Ausstellung Gerda Matejka Felden

Seit 70 Jahren ist die Kunst VHS Begegnung mit Kunst und Menschen.

Wir ehren die Gründerin, Prof. Gerda Matejka-Felden und zeigen bis 8. Jänner eine Auswahl ihrere Arbeiten im Gerda Matejka-Felden Saal (3. Stock). Die Bilder wurden freundlicherweise von Wolfgang Pollak zur Verfügung gestellt.

Die Geschichte des Hauses ist eng mit einem Namen verbunden: Prof. Gerda Matejka-Felden. Sie erhielt nach Ende des 2. Weltkriegs einen Lehrauftrag an der Akademie der Bildenden Künste und knüpfte die Annahme dieses Angebotes an eine Bedingung: Mal- und Zeichenkurse der Volksbildung in den Kellerräumen der Akademie am Schillerplatz durchzuführen. So unterrichtete Prof. Gerda Matejka-Felden "oben" die Studierenden der Kunsterziehung und "unten" die "Freizeitmalenden".

Zusammen mit den Volksbildnern Prof. Dr. Karl Lugmayer und Dr. Leopold Langhammer gründete sie 1947 den Verein "Künstlerische Volkshochschule". Dabei war es ein vorrangiges Anliegen, allen Interessierten und Menschen aller Alters- und Berufsgruppen die Möglichkeit eines fundierten Unterrichts zu bieten. Prof. Gerda Matejka-Felden war der Ansicht, dass Kunst zwar nicht lehrbar sei, wohl aber künstlerische Techniken.

Das Kursprogramm wurde ständig erweitert, eine rege Ausstellungstätigkeit war Teil des Programms. Im Jahr 1962 besuchten 3500 HörerInnen 250 Kurse sowie 200 Vorträge und Führungen.

Eine ehemalige Hauptschule in der Lazarettgasse 27 wurde erworben und adaptiert, Prof. Gerda Matejka-Felden leitete die "Künstlerische Volkshochschule" (heute Die Kunst VHS) bis zum Jahr 1980. Sie festigte eine Idee in Wort und Tat und hinterließ ein Erbe, auf dem nach der Leitung durch Diplomgrafiker Haimo O. Lauth, Prof. Mag. Günter Povaly und Gerhard Hermanky, Mag.a. Monika Reif und ihr Team aufbauen.

Wie jedes Jahr zeigen wir die Werke aus dem aktuellen Open Call im Rahmen von "Kunst für alle".
Der Open Call richtet den Blick auf die Zukunft. Kunst 7.0 ist das Thema.

Die Fachjury benannte 3 PreisträgerInnen, die die Chance erhalten, ihre Arbeiten im Rahmen einer weiteren Werkschau im Jahr 2018 zu präsentieren:

Victoria Lee Young-Ok für "Der Weg", Druck und Acryl, 2012

Dazu die Fachjury:

"´Der Weg´ bild- kompositorisch eine meisterliche Arbeit.“

„Schön. Perspektive. Zeigt zwischen abstraktem allover und Gegenständlichem. Format ist groß genug. Konfrontiert.“

„Ist das ein Muster oder ein Weg? Das ist dein Lebensmuster, dein Lebensweg.“

 

Vinko Jaeger für "Klangkörper", Holz und Fotografie, 2017

Dazu die Fachjury:

„Vinko Jaegers Klangkörper ist konzeptionell wie formal eine Arbeit, die ich besonders schätze und die ich für eine Ausstellung empfehle. Insbesondere der interdisziplinäre Zugang (Performance, Fotokunst und Klangkunst) ist in dieser Arbeit  als bemerkenswert hervorzuheben. „

„Etwas surreale Szenerie. Holz beindruckend. Versuche Handlungszusammenhang zu finden.“

 

Ulrike Pulker für "Digital Cities-Hongkong I", Druck von der Offsetplatte, 2016

Dazu die Fachjury:

„Schön gemacht.“

„Perfekte Falttechnik.“

„Weht noch ein Wind in Hongkong oder ist das eine digitale Ahnung.“

 

Eröffnet wurde die Ausstellung am 17. Oktober 2017:

Begrüßung:
Monika Reif, Direktorin der Kunst VHS, Martina Malyar, Bezirksvorsteherin Alsergrund
Herbert Schweiger, Geschäftsführer der Wiener Volkshochschulen
Eröffnung:
Jean-Marie Thill, Leiter Erwachsenenbildung der Wiener Volkshochschulen

Fachjury:
Ursula Hentschläger, Kunstwissenschaftlerin, Autorin, Mitbegründerin von Iersid
Jan Lauth, Medienkünstler, Gründungsmitglied von seeLab, isOti und mediaOpera
Christoph Schwarz, Filmemacher
Robert Strteibel, Historiker, Autor, Direktor der VHS Hietzing
Rosa von Suess, TV-und Bewegtbild-Expertin, Künstlerin, FH-Dozentin
Jörg Wolfert, Kurator Erwachsenen- und mediale Vermitlung mumok, Museum modernern Kunst Stiftung Ludwig Wien

Ausstellungsdauer: 18.10. bis 8.1.2018