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kleine galerie

kleine galerie - Konzept

Seit Jänner 2008 hat die kleine galerie ein neues Team. Unter dieser neuen Leitung wurde ein erweitertes Ausstellungs- und Arbeitskonzept entwickelt:  

Neu im Programm sind die Schwerpunkte Zeitgenössische Malerei und Bildhauerei, neben dem bisherigen Schwerpunkt Druckgrafik.
Diese Veränderung war notwendig, um mit Malerei und Bildhauerei ein größeres Publikum anzusprechen, SammlerInnen und KunstliebhaberInnen zu gewinnen und die kleine galerie in die Galerieszene Wiens besser und neu zu integrieren. Der Bereich Druckgrafik bleibt nach wie vor als „Liebkind“ im Programm.  

Das künstlerische Spektrum der Galerie wird konsequent weiterentwickelt. Neben den bestehenden Kontakten zu meist in Wien lebenden etablierten Künstlerinnen und Künstlern wird die Nähe zu junger, innovativer, gesamtösterreichischer und internationaler Kunst gesucht. Pro Jahr sind acht Ausstellungen geplant. Jährlich im Dezember wird eine Gruppenpräsentation junger bzw. neu für die kleine galerie gewonnener KünstlerInnen gezeigt.  

Die kleine galerie wurde 1947 als Einrichtung der Wiener Volksbildung gegründet und hatte es sich zur Aufgabe gemacht, möglichst viele Menschen mit aktueller Kunst in Kontakt zu bringen, also auch jene Menschen zu erreichen, die keine Museen oder Galerien besuchen.  

Der Name „Kleine Galerie“ bezieht sich auf die kleinen Räumlichkeiten der Anfangsjahre im achten Bezirk von Wien und wurde auch nach der Übersiedlung in die Kundmanngasse im dritten Bezirk beibehalten – in Wahrheit handelt es sich mittlerweile um eine der größten und schönsten Galerien Wiens, mit über 200 m2 Ausstellungsfläche.  

Nach einer umfangreichen Erweiterung und Renovierung der Räumlichkeiten und der Installierung einer zeitgemäßen Lichtanlage unter der Planung durch den Architekten Mag. Georg Friedler fand am 31. Mai 2008 nach einer längeren Ausstellungspause die Wiedereröffnung der kleinen galerie mit der Ausstellung „Sechzig plus eins – 61 Jahre kleine galerie“ statt.  

Der Geschichte der kleinen galerie und den Zielen der Gründer in der schwierigen Nachkriegszeit gilt größter Respekt. Nach wie vor hält die kleine galerie ihren ursprünglichen kunst - und kulturpädagogischen Anspruch aufrecht, will alle sozialen Schichten erreichen, hinführen zur Beschäftigung mit und zum Leben mit moderner Kunst, setzt im Kulturleben Wiens kräftige Impulse und präsentiert Kunst auf höchstem Niveau. Das Team der kleinen galerie freut sich über Ihren Besuch!