
Prüfungen
Inhalt der BRP
Die Berufsreifeprüfung umfasst vier Teilprüfungen:
Mathematik: 4-stündige schriftliche Klausurarbeit
Deutsch: 5-stündige schriftliche Klausurarbeit und eine mündliche Prüfung (Präsentation und Diskussion der Klausurarbeit)
Lebende Fremdsprache: 5-stündige schriftliche Klausurarbeit oder eine mündliche Prüfung (muss beim Antrag auf Zulassung bekannt gegeben werden)
Fachbereich: 5-stündige schriftliche Klausurarbeit über ein Thema aus dem Berufsfeld des/der Prüfungskandidaten/in (einschließlich des fachlichen Umfeldes) und eine diesbezügliche mündliche Prüfung mit dem Ziel einer Auseinandersetzung auf höherem Niveau
Durchführung der Prüfung
Drei der oben angegebenen Teilprüfungen können an der VHS Favoriten abgelegt werden; die vierte (z. B. der Fachbereich) muss vor einer Externistenkommission an einer höheren Schule (HAK, HTL usw.) absolviert werden. Die Auswahl der Schule richtet sich vor allem nach dem Fachbereich. An dieser Schule muss auch der Antrag auf Zulassung zur BRP gestellt werden.
An der VHS Favoriten kommen für die Vorbereitung zu den Teilprüfungen (Deutsch, Englisch, Mathematik) die kompetenzbasierten Curricula zur Anwendung (lt. VO BGBl. II Nr. 40/2010).
Nicht bestandene Teilprüfungen dürfen jeweils nach Ablauf von drei Monaten höchstens zwei Mal wiederholt werden, wobei positiv beurteilte schriftliche Teilprüfungen nicht zu wiederholen sind. Die Wiederholung der jeweiligen Prüfung ist bei jener Prüfungskommission abzulegen, bei welcher die Teilprüfung nicht bestanden wurde.
Mit der Vorbereitung auf die BRP kann bereits gleichzeitig mit der Lehrlingsausbildung oder dem Besuch einer BMS o.Ä. begonnen werden. Die PrüfungskandidatInnen dürfen jedoch zur letzten Teilprüfung nicht vor Vollendung des 19. Lebensjahres antreten.
- Diese Teilprüfung kann an Stelle der fünfstündigen schriftlichen Klausurarbeit auch in Form einer projektorientierten Arbeit abgelegt werden. Die Projektarbeit ist in eigenständiger Weise auf höherem Niveau zu erstellen (einschließlich einer Präsentation und Diskussion unter Einbeziehung des fachlichen Umfeldes).



