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VHS Donaustadt

Leitbild der Volkshochschule Donaustadt

„Wir“ – Leitbild Donau VHS 22
Wir und die Donau VHS - Unsere Identität

Wir sind ein engagiertes Team eines zukunftorientierten Bildungsinstituts im größten Bezirk Wiens, dem auch weiterhin starkes Wachstum prognostiziert ist – der Donaustadt. Die Nähe zur Donau ist mehr als nur Geografie. Sie ist für uns Metapher und Vorbild. Die Welle als Zeichen für Beweglichkeit ist Teil unseres Logos. Ein Fluss wie unsere Donau – anfangs klein später groß – ist ständig in Bewegung. Er reagiert auf Veränderungen und bewirkt Veränderungen. Auch wir streben danach, ständig in Fluss zu bleiben, wir orientieren uns zwar nach Ufern und Mündungen, scheuen aber nicht davor zurück auf neue Anforderungen zu reagieren. Vor allem bleiben wir vor Hindernissen, Problemen oder Herausforderungen nicht stehen. Wir finden immer - gemeinsam - einen Weg, weiter zu kommen. Neues – Zuflüsse – ist uns willkommen und wird als Bereicherung aufgenommen.

Sowie der Fluss nur dann in Fluss bleibt, wenn die einzelnen Elemente des Wassers – Strömung, Wellen oder einzelne Wassertropfen - trotz Wahrung ihrer Vielfalt, Unterschiedlichkeit und Beweglichkeit gemeinsam in eine Richtung fließen können, sind uns die Gemeinsamkeit des Teams und der Ziele wichtig, bei gleichzeitiger Wahrung und Wertschätzung des individuellen Charakters und Beweglichkeit jeder einzelnen Mitarbeiterin und jedes einzelnen Mitarbeiters.

Vor diesem Hintergrund verpflichten uns in unserer Arbeit zu:

  • Angeboten, die die Fähigkeiten der Menschen, für sich selbst und für andere Verantwortung zu übernehmen (z.B. Esoterik, Propaganda usw.), einschränken, keinen Raum zu geben. Darüber hinaus sind wir auch permanent wachsam gegenüber expliziten und impliziten entsprechenden Entwicklungen.
  • weltanschaulicher und parteipolitischer Neutralität, zu Toleranz auf Grundlage demokratischer Prinzipien, zu gegenseitiger Wertschätzung, zu Pluralität und zu Gleichberechtigung der Lehrenden und Lernenden.

Unser Auftrag:

Wir verstehen unseren Auftrag als einen wesentlichen Beitrag zum Wiener Bildungsangebot

  • durch die Erarbeitung, Verbreitung, Durchführung, Begleitung und Evaluation von Weiterbildungsangeboten
  • durch initiale, begleitende und helfende Lern- und Bildungsberatung.
  • durch die Ermöglichung sozialer Begegnungen als Grundprinzip des gesellschaftlichen Lernens.
  • durch Würdigung informeller und formeller Lernformen.

Das heißt:

  • dass wir - unabhängig von Bildungs- und Sozialstatus - Lebensbegleitendes Lernen für möglichst viele Menschen in möglichst vielen Lebensbereichen zu sozialverträglichen Preisen interessant und realisierbar machen.
  • dass wir kreative Freiräume schaffen, Entwicklungs-potentiale fördern, Kommunikation, Vernetzung und individuelle Veränderungsprozesse unterstützen.
  • dass wir ein Ort der Begegnung sind, wo neue Kontakte und Meinungen kennen gelernt und neue Ideen und Lebenserfahrungen ausgetauscht werden können.
  • dass wir durch die Vielfalt, Offenheit und den leichten Zugang zu unseren Angeboten ein Umfeld für eine „Lernende Gesellschaft“ schaffen, in der es allen gelingen kann, zu informierten und verantwortungsbewussten BürgerInnen zu werden.

Gelungenes Lernen:

Grundvoraussetzungen erfolgreichen Lernens sind Interesse, Freude aber auch Offenheit, selbstverantwortliches Handeln und Ausdauer sowie ausreichende Würdigung vorhandener Kenntnisse, Kompetenzen und Erfahrungen. Vereinbarte und angestrebte Lernziele werden dann erreicht, wenn die Lernenden den Lernprozess aktiv mitgestalten können und die Vielfalt der Lernmöglichkeiten vom formellen bis zum informellen Lernen ausreichend gefördert werden.

Gelungenes Lernen bedeutet für uns,

  • dass die Lernenden individuell angestrebte Ziele oder Nutzen auf persönlicher oder beruflicher Ebene mit Hilfe der besuchten Kurse, Vorträge, Veranstaltungen oder anderen Angeboten selbst erreichen können.
  • dass sie mit dem Gelernten zufrieden sind, Gelerntes anwenden können.
  • dass Lust auf Weiterbildung geweckt werden konnte.
  • dass die „Lernerfahrung“ gerne gemacht wurde bzw. Lernblockaden gelöst werden konnten.
  • dass Bewusstsein, eigene Bedürfnisse können erreicht werden, entsteht.
  • Eigenmotivation der Lernenden als einen wesentlichen Beitrag zu Erfolg anzuerkennen und zu fördern.

Lernen ist für uns nicht passives Aufnehmen und Reproduzieren von Informationen und Wahrnehmungen, sondern ein aktiver, individueller und selbstgesteuerter Prozess der Wissens- und Erfahrungskonstruktion.