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20 Jahre Wissenschaft und Forschung für Alle: University meets Public goes VHS Science

25.11.2018

Das gemeinsame Wissenschaftsprogramm der Wiener Volkshochschulen und der Universität Wien feiert heute sein 20-jähriges Jubiläum und blickt auf eine lange Geschichte zurück.

Seit 2014 zeigt sich das VHS Science Programm in einem neuen Format, beinhaltet aber weiterhin das bewährte University meets Public Angebot © 2018, Planetarium Wien
Am 26. November 1998 gaben der damalige Vorsitzende des Verbandes Wiener Volksbildung und nunmehrige Bürgermeister der Stadt Wien, Michael Ludwig, und der damalige Rektor der Universität Wien, Wolfgang Greisenegger, den Startschuss für die weitreichende und langjährige Kooperation zwischen den Wiener Volkshochschulen und der Universität Wien. Das gemeinsame Ziel war und ist es, einer breiten Öffentlichkeit aktuelle und spannende Forschungsergebnisse zugänglich zu machen.
Gestartet wurde University Meets Public mit einer Handvoll an Kursen und Vorträgen. Die lange und erfolgreiche Tradition der Wissenschaftsvermittlung wurde 2012 mit dem Schwerpunkt VHS Science konsequent fortgeführt, 2014 konnte mit einer neuen Programmplanung und Format eine deutliche Steigerung der BesucherInnenzahlen erreicht werden. Heute bietet das VHS Science Programm mehr als 500 Veranstaltungen im Jahr, die von etwa 15.000 Personen besucht werden.
Die VHS science card ermöglicht den freien Zugang zu allen Vorträgen im Programm ohne weiteres Entgelt.
University meets Public - VHS Science blickt auf eine lange Geschichte zurück und erreicht mit seinen 200 Veranstaltungen im Semester knapp 15.000 Personen im Jahr. © 2018, Angelika Pointner
Insgesamt beteiligen sich pro Jahr fast 200 Vortragende von der Universität Wien, Medizinischen Universität Wien, Universität für Bodenkultur, Wirtschaftsuniversität Wien, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Universität Salzburg, Wien Museum sowie einigen Fachhochschulen und bieten über 400 Themen an 13 Volkshochschulen, dem Jüdischen Institut für Erwachsenenbildung und dem Planetarium Wien an.
University Meets Public / VHS Science stellt für die Wiener Bevölkerung wissenschaftlich aktuelles und gesellschaftspolitisch relevantes Wissen bereit. Allen Interessierten – unabhängig von Alter, Bildung und finanziellem Hintergrund – wird die Chance geboten, in verschiedenste Wissenschaftsdisziplinen einzutauchen. Dabei werden auch komplexere Fragen verständlich vermittelt und Forschung so greifbar gemacht.
Der erste Vortragende bei University meets Public war Physiker und Planetariumsdirektor Werner Gruber, der mit fast 200 Kursen und Vorträgen in den 20 Jahren die Bevölkerung begeistert. © 2017, Planetarium Wien
Wissenschaft und Forschung haben einen großen Einfluss auf die Gesellschaft. Die Zielsetzung, Universitäten zu öffnen und den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu fördern, ist in den vergangenen 20 Jahren vermehrt ins öffentliche Bewusstsein getreten. Diese Entwicklung zeigt sich nicht nur an den stetig steigenden Besucherzahlen des Science Programms, sondern auch an der wachsenden Zahl an Vorträgen und der vermehrten Beteiligung der Wiener Universitäten und Hochschulen.

Dazu Herbert Schweiger, Geschäftsführer der Wiener Volkshochschulen: „Spitzenforschung liegt in der Hand von SpezialistInnen. Deren Ergebnisse gehören aber in die Köpfe möglichst vieler Menschen. Kunstschaffende haben Fans. Warum sollten nicht auch Forschende mehr Publikum haben?“

Von der universitären Öffnung profitieren jedoch nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die beteiligten Universitäten. "Die Universität Wien kann durch Formate wie VHS Science das große Leistungsspektrum universitärer Forschung sichtbar machen und einer breiten Öffentlichkeit Einblick in ihre Wissenschaftspraxis gewähren", schließt Christa Schnabl, Vizerektorin für Lehre an der Universität Wien.

Anlässlich des Jubiläums ist der Science Vortrag am Montagabend im Planetarium frei besuchbar, bei dem wir uns auf die Suche nach Leben auf dem Mars machen.

Weitere spannende Science-Vorträge im Wintersemester sind hier zu finden: