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Obst und Gemüse kommen mit dem Flugzeug

Ananas, Mango und Co. schmecken gut, allerdings kommen sie oft mit dem Flugzeug zu uns und haben eine Menge CO2 im Gepäck.

29.01.2020
Heimisches Obst und Gemüse schont das Klima.
Immer mehr Lebensmittel landen als Flugware in heimischen Regalen. Beim täglichen Einkaufen kann man sich aber auch trotz fehlender Kennzeichnung gegen das Fliegen entscheiden.

Früchte aus aller Welt sind wie selbstverständlich im österreichischen Winter in den Supermarktregalen zu finden. Exotische Früchte und als Superfood vermarktete Beeren kommen aus Asien oder Südamerika per Flugzeug. Doch nicht nur Exoten werden im Winter eingeflogen, sondern auch Gemüse, das im Frühling und Sommer bei uns wächst, wie zum Beispiel Spargel oder grüne Bohnen.


Bei Spargel sieht das Klimaschutzpotenzial so aus: Der Transport von einem Kilogramm Spargel aus Südamerika belastet laut VCÖ das Klima mit 17 kg Kohlendioxid-Äquivalenten. Spargel aus der Region lässt nur 60 Gramm davon entstehen. Wer heimisches Saisongemüse bevorzugt, spart rund 99 Prozent Treibhausgase für den Transport.

Der Flugverkehr wirkt sich nicht nur durch hohe CO2-Emissionen negativ auf das Klima aus. Kondensstreifen, Ruß- und Sulfatpartikel heizen das Klima zusätzlich an. Auch Ozon wird gebildet und trägt zur Erwärmung der Atmosphäre bei.

Kennzeichnung gefragt

Derzeit gibt es noch keine Kennzeichnungspflicht für Waren, die mit dem Flugzeug importiert werden. Doch auch wenn Flugware nicht extra gekennzeichnet ist - die Wahrscheinlichkeit wächst bei leicht verderblichen Produkten mit der Entfernung. Empfindliches, baumgereiftes und nicht saisonales Obst oder Gemüse, das nur kurz haltbar ist, wird meist eingeflogen.

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