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Das beste Lebkuchenrezept

So schmeckt Weihnachten!

14.12.2020
Der Duft von Lebkuchen zaubert ein Lächeln auf jedes Gesicht! | © pexels-anna-peipina

Ein Erlebnis für alle Sinne

Lebkuchen hat den Ruf, schwierig zu sein. Mit dem Rezept von VHS Kursleiterin Gerda Steger kann man sicher sein, dass der Lebkuchen schön weich wird. Dann kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen und entweder Figuren oder gar ein ganzes Lebkuchenhaus backen.

"Backen ist ein Erlebnis für alle Sinne", sagt Gerda Steger. Vom Kneten bis zum Schmecken ist Backen weit mehr als nur Nahrungsbeschaffung. Es ist ein Kunsthandwerk, ein Hobby, und ein sehr kreatives noch dazu. Und auch wenn man sich beim Backen nach Herzenslust verwirklichen kann, gilt es zuerst immer, die Basis zu meistern. Denn gerade beim Lebkuchen gilt: "Wenn man rezeptgetreu arbeitet, ist es ganz einfach." Kreativität ist dann beim Formen und Verzieren gefragt. 

Diese Zutaten werden benötigt

  •     300 gr Roggenmehl
  •     10 gr Natron
  •     20 gr Lebkuchengewürz
  •     180 gr Rohzucker
  •     1 Prise Salz
  •     1 EL zerlassene Butter
  •     80 gr Honig
  •     2 Eier
  •     Biozitrone oder Bioorange: abgeriebene Schale und Saft der Frucht
  •     etwas Cointreau oder Rum
  •     zum Bestreichen: 1 Ei mit ein paar Tropfen Milch verquirlen

So wird’s gemacht

Zuerst Roggenmehl mit Natron vermischen. Dann Zucker und Lebkuchengewürz dazugeben. Danach die zerlassene Butter, Eier, Honig, Zitronen- oder Orangenabrieb sowie Zitronen- oder Orangensaft dazugeben, eventuell mit etwas Cointreau oder Rum verfeinern und alles zu einem Teig verkneten. Nicht erschrecken, wenn der Teig sehr klebrig ist.

Ein Lebkuchenteig braucht auch etwas Geduld, denn der Teig sollte jetzt mindestens 24 Stunden, gerne länger, in einem kühlen Raum oder in der Gemüselade rasten.


Am nächsten Tag auf einer bemehlten Arbeitsfläche oder auf Kristallzucker ausrollen, ausstechen und mit der Ei-Milch-Mischung bestreichen. Dabei sollte man darauf achten, dass der Teig eine relativ einheitliche Höhe hat. "Sollte der Teig zu klebrig sein, dann empfiehlt es sich, den Teig zwischen zwei Stück Frischhaltefolie auszurollen. Abstandhalter sind sehr nützlich, weil damit alle Lebkuchen die gleiche Höhe erhalten und das Backergebnis schön gleichmäßig wird", verrät Gerda Steger. Beim Backen gilt es zu vermeiden, dass der Teig trocken wird. Hier passieren auch die meisten Fehler. "Die Backzeit immer im Auge behalten und nie zu dunkel backen. Hell und kurz backen ist wichtig, denn nur so erhält man auch ein wunderbares Ergebnis."

Bevor der Lebkuchen aber in den Ofen wandert, widmen wir uns dem kreativen Arbeitsschritt: der Dekoration. Hier können Sie der Fantasie freien Lauf lassen. "Beim Verzieren lege ich persönlich Wert auf eine gesunde, essbare Verzierung und verwende dazu eher klassische Zutaten wie Nüssen jeder Art, Cranberrys, Rosinen, Cocktailkirschen und vieles mehr. Da Geschmäcker verschieden sind, dürfen natürlich in meinen Kursen Zuckerperlen, Goldstaub und Ähnliches nie fehlen", sagt Steger.

Bei 180 Grad Ober-/Unterhitze wird der Lebkuchen rund zehn Minuten gebacken – schenken Sie ihm ihre ganze Aufmerksamkeit und holen Sie Ihren Lebkuchen rasch aus dem Backrohr, wenn er eine schöne Farbe bekommt.


Gutes Gelingen und guten Appetit!