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Internationaler Tag der Roma

Zeichen gegen Romafeindlichkeit

08.04.2021
DROM-Mitarbeiter Martin Horvath präsentiert die Fotoaktion gegen Romafeindlichkeit. © Verein Hango Roma
DROM-Mitarbeiterin Michaela Schipper-Schauer gegen Romafeindlichkeit
DROM-Mitarbeiterin Anna-Maria Wiertelorz gegen Romafeindlichkeit
DROM-Mitarbeiter Martin Horvath präsentiert die Fotoaktion gegen Romafeindlichkeit. © Verein Hango Roma
Am 8. April jährt sich zum 50. Mal der Internationale Tag der Roma. Die Wiener Volkshochschulen nehmen diesen Tag zum Anlass, ein Zeichen gegen Romafeindlichkeit zu setzen und auf das Projekt DROM aufmerksam zu machen.
„Bereits in den ersten Zeilen unseres Leitbildes ist festgeschrieben, dass die Wiener Volkshochschulen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung auftreten. Der 8. April, der Internationale Tag der Roma, rückt an diesem Datum die Situation der größten ethnischen Minderheit in Europa, insbesondere deren Diskriminierung und Verfolgung, in den Blickpunkt“, erklärt Herbert Schweiger, Geschäftsführer der Wiener Volkshochschulen.

Internationale Tag der Roma am 8. April

Im April 1971 fand der erste Welt-Roma-Kongress in London statt. Seither wird jährlich am 8. April der „International Roma Day“ gefeiert – seit 1990 ist er auch offiziell als Feiertag anerkannt.
Roma gilt als Selbstbezeichnung für eine Vielzahl unterschiedlicher Gruppen (wie etwa Sinti, Lovara, Kale, Manouche, Romanichals, Kalderaš, Gens du Voyage und viele andere). Mit mehr als 12 Millionen Angehörigen sind Roma die größte Minderheit in Europa und waren jahrhundertelanger Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt. Im Zuge der Emanzipationsbewegung der letzten Jahrzehnte kam es zu einer breiteren öffentlichen Diskussion, die dank der engagierten Arbeit vieler Romaaktivist*innen auch zu einer stärkeren gesellschaftlichen Anerkennung sowie zu einer besseren (menschen-)rechtlichen Absicherung der Volksgruppe der Roma führte.

DROM – Empowerment für Roma

„Das Projekt „DROM – Empowerment für Roma“ leistet einen wichtigen Beitrag, Angehörigen der Roma-Community in Wien den Zugang zu Bildungsangeboten und in weiterer Folge zum Arbeitsmarkt zu erleichtern“, so Schweiger weiter.
Das Projekt unterstützt seit 2019 Roma/Romnija dabei, am österreichischen Arbeitsmarkt bzw. im österreichischen Bildungssystem Fuß zu fassen. Die Angebotspalette umfasst u.a. Bildungs- und Berufsberatung, Perspektivenplanung, Begleitung und Hilfestellung bei sozialen Problemen, Unterstützung bei Arbeitsmarkthindernissen aber auch das Erstellen von Bewerbungsunterlagen am Computer oder das Organisieren von Informations- und Sensibilisierungsworkshops. Ein weiteres Ziel von DROM ist es, auf die Situation, Anliegen und Bedürfnisse der Volksgruppe der Roma/Romnija in der Mehrheitsbevölkerung aufmerksam zu machen, um damit zu einem besseren gegenseitigen Verständnis beizutragen.

Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Arbeit, kofinanziert. Die Teilnahme an den Angeboten ist kostenlos.
Weitere Infos zu DROM gibt es unter www.vhs.at/drom oder unter der Facebook-Seite www.facebook.com/drom.empowerment.roma

Anmeldung und Infos unter +43 699 18 25 04 78 oder drom@vhs.at.

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