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Nelson Mandela und sein Südafrika

Fotoausstellungt des Dokumentations- und Kooperationszentrums Südliches Afrika (SADOCC) zum Internationalen Nelson Mandela-Tag am 18. Juli

12.06.2018

Die Ausstellung zeigt Impressionen aus dem demokratischen Südafrika.
Nach Jahrhunderten von Kolonialismus und Rassendiskriminierung kam es im April 1994 zu den ersten freien Parlamentswahlen in der Geschichte des Landes. Am 10. Mai 1994 wurde der Freiheitskämpfer Nelson Mandela als Staatspräsident angelobt. Seine Regierung begann engagiert mit der Verbesserung der katastrophalen sozialen Situation: Sanierung der Ghettosiedlungen, Bildungsreform, Rückgabe des beschlagnahmten Landes an schwarze Kleinbauern und Kleinbäuerinnen.

1999 zog sich Nelson Mandela ins Privatleben zurück und verstarb am 5. Dezember 2013. Trotz aller Erfolge seiner Politik sind aber viele soziale Herausforderungen Südafrikas noch nicht bewältigt. Die Gegensätze zwischen Arm und Reich sind nach wie vor extrem. Internationale Solidarität ist daher wichtig wie eh und je.

Parallel zur Ausstellung finden im Juni jeweils um 18 Uhr Vorträge zur Geschichte und aktuellen Situation in Südafrika statt.

Di. 12. 6. Nelson Mandela (1918-2013): Eine politische Biographie
Di. 19.6. Südafrika heute - zwischen Golfplatz und Elendsviertel
Di. 26.6. Kulturtourismus in Südafrika - Reisen zu Menschen und ihrer Geschichte

Und anlässlich des Internationalen Nelson Mandela-Tages am 18. Juli startet um 18 Uhr eine Kulturwanderung durch die Seestadt mit südafrikanischer Musik, einer Lesung von Chris Lohner, Grußworten von Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy und dem südafrikanischen Botschafter Tebogo Seokolo sowie einer Videobotschaft von Altbundespräsident Heinz Fischer. Treffpunkt: Hannah Arendt-Platz, voraussichtliches Ende um 20.30 Uhr am Nelson Mandela-Platz (bei der U2-Station Aspern Nord).