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Harald Havas - Superhelden, Asterix und die Shoah

Wie das Judentum die Geschichte der Comics beeinflusste

27.08.2018
Dreiteilige Vortragsreihe

120 Jahre Comics im Zeitraffer

Die Geschichte der Kommunikation mittels Bildern reicht bis weit in die Frühzeit der Menschheit zurück. Auch die ersten sequenziellen Abbildungen von Geschehnissen mittels Bild und Text sind weit über 2000 Jahre alt. Dennoch setzt man den Beginn der modernen Comics mit dem Jahr 1896 an. Seit damals hat sich viel getan. Der Vortrag bietet einen Überblick über die Geschichte dieser Kunstform mit unterwartet bedeutender Beteiligung von jüdischen Künstlern.
Dienstag, 5. März, 18:30 Uhr, € 6,-

Tragödie in Bildern

Die Shoah erfuhr auch in künstlerischer Betrachtung als Comic beziehungsweise Graphic Novel ihren Niederschlag. Besonders bedeutend und bekannt ist in diesem Zusammenhang "Maus" von Art Spiegelman. Aber es gibt noch mehr interessante Auseinandersetzungen zu diesem Thema in Comicform, die in diesem Vortrag behandelt werden. So etwa die Propaganda-Comics der Zwischenkriegszeit sowie die erstaunliche und wandelbare Geschichte des österreichischen Comicstrips "Tobias Seicherl".
Dienstag, 12. März, 18:30 Uhr, € 6,-

Von Superman, Spiderman und Asterix

Eine wenig bekannte Tatsache: Viele der berühmtesten Comics und Comicfiguren stammen von jüdischen Künstlern und Autoren. Das gilt für Superman, so gut wie alle Helden des Marvel-Universums wie auch für Europas Comic-Helden Nummer eins Asterix. Der Vortrag bietet einen Überblick über jüdische Comic-Künstler und ihre Figuren, aber auch auf die Frage, ob und inwiefern sich ihre Schöpfungen auf das Judentum, jüdische Mythen und Traditionen zurückführen lassen.

Anmeldung und Information: jife@vhs.at

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