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Alberto Acosta: "Das Scheitern der progressiven Regierungen am Beispiel der Wahlen in Ecuador."

19.05.2021
Ein Vortrag des LAI in Kooperation mit dem Forschungsverbund Lateinamerika der Universität Wien.
Mittwoch, 19. Mai 2021, 17:00 Uhr | Online
Moderation: Ulrich Brand, Forschungsverbund Lateinamerika, Universität Wien
"In Ecuador hat bei den Wahlen im April 2021 nicht einfach die Linke gegen die Rechte verloren", so Alberto Acosta. Die Niederlage von Andrés Arauz steht für das Scheitern einer politischen Strömung in Lateinamerika, die vormals auf globales Echo gestoßen hatte: dem sogenannten Progresismo. Beispielgebend dafür waren die Partei des früheren Präsidenten Ecuadors, Rafael Correa, aber auch Evo Morales in Bolivien, Hugo Chávez in Venezuela oder Lula da Silva und Dilma Rousseff in Brasilien.

Was ist nun dieser Progresismo, der auch in diesem Andenstaat gescheitert ist? Welche Optionen müsste eine erneuerte Linke bieten, um diese komplexe Situation zu überwinden? Welche Auswirkungen hat dieser politische Erdrutsch? Welche Rolle spielen indigene und soziale Bewegungen in diesem Prozess? Der renommierte Ökonom Alberto Acosta analysiert die jüngsten Entwicklungen in Ecuador.

Der Vortrag findet in deutscher Sprache statt.

Alberto Acosta ist einer der führenden Intellektuellen Lateinamerikas, Volkswirt, Ex-Minister für Energie und Bergbau sowie ehemaliger Präsident der Verfassungsgebenden Versammlung in Ecuador.

Den Zoom-Link für die Teilnahme sowie weitere Informationen finden Sie hier: 

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an: ingrid.fankhauser@univie.ac.at