Blog

¡Basta ya – Es reicht! Frauenbewegungen in Lateinamerika gegen Femizide

21.04.2022
Sind es Feminist*innen des Nordens, die „unterdrückte“ Frauen des Südens vor der patriarchalischen Kultur ihrer Herkunftsländer retten müssen? Wohl nicht! René Kuppe und Marcela Torres Heredia (derzeit auf Forschungsaufenthalt in Kolumbien) analysieren Frauenbewegungen in Lateinamerika und zeigen auf, wie diese mit eindrucksvollem Elan antikoloniale Diskurse entwickelt haben, von welchen der globale Norden noch weit entfernt ist.
21. April 2022 | 18:00-19:30 Uhr | Online-Workshop
Lic. Marcela Torres Heredia, MA MA (Bogotá, Kolumbien), Doktorandin KSA, Redaktionsmitglied von ReveLA, Forschungsschwerpunkte Feminismus, Dekolonialität, Friedensprozesse, soziale Ungleichheit sowie Intersektionalität.
Dr. René Kuppe ist Jurist, Kulturanthropologe und pensionierter Universitätsprofessor. Er beschäftigt sich mit Rechtsfragen indigener Völker und ethnischer Minderheiten und wirkte als internationaler Konsulent in Bezug auf Gesetzgebungsvorhaben und Implementierung von Landrechten indigener Völker Lateinamerikas.
© Pixabay/mike_ramirez_mx

Vortragsreihe: "Von links nach rechts – Das politische Spektrum Lateinamerikas“

Wie manifestieren sich eigentlich die üblichen politischen Spektren in Lateinamerika? Gibt es Parallelen der neuen Rechten in Lateinamerika? Wie inspirieren lokale Entwicklungen – von Mexiko bis Süd-Chile – die Linken im globalen Norden und tragen zu neuen Denk- und Gesellschaftsmodellen bei? In dieser Vortragsreihe geht Univ.-Prof.Dr. René Kuppe diesen Fragen nach.