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Workshop ¡Gracias a la música!

05.10.2022
Sie lieben lateinamerikanische Musik und ihre poetischen Liedertexte? 
Entdecken Sie die lateinamerikanische Kultur anhand ihrer bekannten Liedermacher*innen/cantautores! 

Der panamaische Musiker und Autor Javier Medina Bernal begleitet Sie auf eine Reise quer durch die Geschichte der cantautores latinoamericanos, welche durch ihr politisches und soziales Engagement nicht nur ganze Epochen prägten, sondern auch den Grundstein für aktuelle Liedermacher*innen legten. In diesem Kurs führen wir Sie in die großartigen Kompositionen von weltweit bekannten Liedermacher*innen wie Silvio Rodríguez, Violeta Parra und Pablo Milanés, aber auch jene der neuen Generation wie Jorge Drexler, David Aguilar, Ezequiel Borra und viele mehr ein. Freuen Sie sich in diesem einzigartigen Workshop auf ein lyrisches und musikalisches Sondererlebnis mit Live-Performance des Musikers Javier Medina Bernal in jeder Kurseinheit!

Weitere Informationen zum Kurs

Kostenloser Schnuppertermin

Am 21. September können Sie im Rahmen der Woche der Wiener Volksbildung an einer kostenlosen Schnupperstunde des Workshops teilnehmen!
Javier Medina Bernal | © Katherine Yurchenko
¿Eres de l@s que, aparte de disfrutar la música, presta mucha atención al contenido poético en la letra de una canción?

El Instituto Austríaco para América Latina ofrece a partir de octubre de 2022 -por primera vez- un taller sobre “cantautores latinoamerican@s”. Descubre más de la cultura latinoamericana a través de sus cantautores!

Javier Medina Bernal, cantautor y escritor panameño, te invita a que lo acompañes a recorrer la historia de l@s famos@s cantautores del continente. En este nuevo y único taller del LAI, vamos a conocer a l@s cantautores que marcaron con sus canciones sociales y políticas toda una época. Escucharemos y descubriremos la lírica tanto preciosa como revolucionaria de Silvio Rodríguez, Pablo Milanés, Violeta Parra, Víctor Heredia, Facundo Cabral, entre otr@s. También vamos a conocer las nuevas generaciones de cantautores como Jorge Drexler, David Aguilar, Ezequiel Borra, que siguen día a día enriqueciendo la lengua española con su composiciones. Durante este viaje musical disfrutaremos también de la magnífica voz, de Javier Medina Bernal, acompañanda de su guitarra.
¡Cánteme, quien tenga el verso…!
 (Silvio R.)

Über Javier Medina Bernal 

Javier Medina Bernal wurde 1978 in Panama geboren und ist Sänger, Komponist, Produzent und Autor. Er ist Mitglied des Movimiento de Cantautores de Panamá Tocando Madera. Javier hat fünf Alben veröffentlicht, bei denen er Komponist, Texter, Arrangeur, Gitarrist und Co-Produzent war. Zu seinen bekanntesten Songs gehören unter anderem "Quiero incendiarme en llamas", "Tu pecho es mi hogar", "El mejor lugar para sembrar" und "Reina el caos". Er gab Konzerte in Österreich, Italien, Spanien sowie in vielen lateinamerikanischen Ländern und nahm an zahlreichen internationalen Musikfestivals teil. Neben seiner Musik hat Javier auch literarische Werke veröffentlicht und wurde viermal mit dem Nationalen Literaturpreis Ricardo Miró von Panama ausgezeichnet.

Warum bist du nach Österreich gekommen?

Ich wurde eingeladen, 2018 in Turin zu spielen, und ich habe die Gelegenheit genutzt, um Freunde in Graz zu besuchen. Meine Idee war es, Europa mit dem Zug zu bereisen, und Wien war nicht wirklich in meinen Plänen. Aber meine Freunde in Graz haben mir gesagt: Du kannst nicht wegfahren, ohne Wien zu besuchen. Das erste, was ich sah, war Wien Mitte. Es hat mir nicht gefallen, weil ich etwas Romantischeres erwartet hatte, die Donau... Aber schließlich entdeckte ich andere Teile der Stadt und blieb etwas länger.

Was vermisst du von deiner Heimat am meisten?

Was ich am meisten vermisse, ist die menschliche Qualität in Panama, auch wenn jedes Land seine Schattenseiten hat. Die Menschen in Panama sind so freundlich und gesprächig. Ja, das ist es: Ich vermisse ein bisschen mehr die sozialen Codes von "Guten Morgen".

Jetzt reden wir über dein künstlerisches Schaffen. Was war dein größter künstlerischer Erfolg?

Erfolg ist, wenn ich von dem leben kann, was ich gerne tue. Das ist Musik und Literatur. Und natürlich gibt es auf dem Weg dorthin einige Auszeichnungen, Dinge, die passieren, welche die Entscheidung, Künstler zu sein, mehr oder weniger gesellschaftlich bestätigen. Eigentlich sind diese Auszeichnungen nicht unbedingt notwendig. Sie sollten nicht etwas sein, das man herbei zwingt. Der größte Erfolg ist also, ein Leben mit der Kunst führen zu können und auch zu wissen, dass man für die Kunst lebt.

Und woher nimmst du deine Inspiration?

Aus dem Leben selbst, aus dem Bewusstsein, zu beobachten, zu sehen, dass das Leben sehr dunkel, aber auch sehr hell sein kann. Zu sehen, wie das Leben auf und ab fließt und wie es an einem Tag voller Dinge sein kann, die das Leben rechtfertigen, und in einem anderen Moment sieht man keine menschliche Gnade. Wenn ich Lieder und Bücher schreibe, dann tue ich das wirklich für mich, um einen Weg zu finden, ohne zu sehr an das Umfeld zu denken. Wenn man teilt, wenn man sieht, dass es eine Verbindung gibt, dann sieht man, dass es nicht nur eine Welt gibt. Dann entsteht eine Art von Empathie mit dem anderen und das Wissen, dass es vielleicht etwas jenseits des Offensichtlichen gibt.

Was ist dein Lieblingsort in Wien?

Nun, das ist auch ein bisschen schwierig zu beantworten, aber von allen Orten, die ich kenne, fahre ich am liebsten entlang der Neuen Donau. Ich fahre gerne mit dem Rad die Donauinsel entlang, um all die grünen Orte wie die Lobau zu erreichen, das liebe ich. Es gibt auch touristischere und symbolträchtigere Orte, aber was mir am meisten ein Gefühl der Freiheit gibt, ist das Radfahren entlang des Flusses. Ich spreche natürlich vom Sommer - man könnte fast sagen, dass mein Lieblingsort in Wien der Sommer ist, es ist eine Jahreszeit, kein Ort.

Hast du eine*n Lieblings-cantautor*a aus Lateinamerika?

Es ist unmöglich, nur eine oder einen zu nennen, aber natürlich die Klassiker wie Silvio Rodríguez aus Kuba, Violeta Parra aus Chile, die eine großartige Songwriterin ist, eine Vorreiterin in vielerlei Hinsicht. Und andere Songwriter, die man vielleicht nicht als solche wahrnimmt, weil sie zum Beispiel eher aus dem Rock kommen. Das war Gustavo Cerati aus Argentinien, der eine Gruppe Soda Stereo hatte, später aber auch als Solokünstler tätig war. Und natürlich neue Leute wie David Aguilar, wie Ezequiel Borra, die sehr jung sind.

Was erwartet die Teilnehmer*innen bei diesem großartigen Workshop?

Neben dem Essen, neben der Sprache, ist die Musik etwas sehr Wichtiges, das viel über ein Land aussagt. Liedermacher aus Lateinamerika haben mit ihrer Musik ganze Generationen geprägt und zählen zu den Besten weltweit. Ich möchte, dass die Teilnehmer*innen ihr Wissen über Lateinamerika durch diesen wichtigen Teil der Kultur vertiefen können und ich sie für die Musik noch mehr begeistern kann. Und natürlich freue ich mich sehr darauf, Ihnen die bekanntesten Liedermacher durch meine Interpretation vorzustellen.

Vielen Dank, lieber Javier und wir freuen uns auf den Workshop mit dir ab 12. Oktober bei uns im LAI!

Sobre Javier Medina Bernal 

Nacido en 1978 en Panamá, es cantante, compositor, productor y autor. Forma parte del Movimiento de Cantautores de Panamá Tocando Madera. Ha lanzado cinco producciones discográficas de las cuales fue compositor, letrista, arreglista, guitarrista y coproductor. Entre sus sencillos más populares destacan «Quiero incendiarme en llamas», «Tu pecho es mi hogar», «El mejor lugar para sembrar», «Reina el caos», entre otros. Ha dado conciertos en Austria, Italia, España y en muchos paises latinoamericanos y ha formado parte de festivales internacionales de música. Además de su música, Javier ha publicado obras literarias y ganado el Premio Nacional de Literatura de Panamá Ricardo Miró en cuatro ocasiones. 

¿Por qué viniste a Austria?

Me invitaron a tocar en Turín en el 2018 y aproveché la oportunidad para visitar a unos amigos en Graz. Mi idea era hacer un tour por Europa en tren y la verdad es que Viena no estaba en mis planes. Pero mis amigos de Graz me dijeron: no te puedes ir sin visitar Viena. Lo primero que vi fue “Wien Mitte”. No me gustó mucho, porque tenía una idéa más romántica de Viena: el Danubio, etc ... Pero al final descubrí otras partes de la ciudad y me quedé un tiempo más.

¿Cuál es tu lugar favorito en Viena?

Bueno, es también un pregunta un poco difícil de responder, pero de tantos lugares que hay yo creo que lo que más me gusta es ir en bicicleta por toda la orilla de la Donauinsel hasta alcanzar a la naturaleza de Lobau, eso me encanta. Claro que también hay lugares más turísticos y emblemáticos que me gusten, pero ir al lado del río es lo que más me da la sensación de libertad. Obviamente estoy hablando del verano – casi podría decir que mi lugar favorito de Viena es el verano. Es más una estación que un lugar.

¿Qué es lo que más extrañas de Panamá?

Lo que más extraño es la calidad humana que hay en Panamá a pesar de que todos los paises tienen sus partes negativas. La gente de Panamá es muy amistosa y hablantina. Extraño un poco los códigos sociales, que la gente te diga “buenos días” y esas cosas. Nunca pensé que iba a extrañar eso, pero así es.

Hablando de tu trabajo artístico, ¿cuál ha sido tu mayor éxito artístico?

Mi mayor éxito es poder vivir de lo que me gusta hacer: la música y la literatura. Claro, en el camino hay algunos premios, cosas que ocurren, que más o menos socialmente validan la decisión de uno de ser artista. Pero realmente esos premios no son lo más importante, no deben ser algo que te empujen a salir. El verdadero éxito está en poder sostenerme una vida con el arte y el saber que vivo para el arte.

¿Y De dónde sacas la inspiración para tu música y tus libros?

Bueno, de la vida misma, de estar consciente, de observar, de ver que la vida puede ser muy oscura y a la vez muy luminosa. De ver como la vida fluye hacia arriba y abajo y como un día puede ser un día lleno de cosas que reindican la vida y en otro momento no ves la gracia humana. Si yo escribo canciones y libros lo hago realmente para mi mismo, para encontrar un camino, sin pensar mucho en el entorno alrededor. Si compartes, si ves que hay una conexión, ves que no hay un solo mundo. Entonces eso crea una especie de empatía con el otro y descubrir que quizás hay algo más allá de lo aparente.

¿Tienes algún*a cantautor*a latinoamerican@ favorit@?

Es imposible mencionar solamente a una o uno, pero obviamente los clásicos como Silvio Rodríguez de Cuba, Violeta Parra de Chile, que es una tremenda cantautora y precusora en muchos sentidos. Y otros cantautores que quizás la gente no percibiría como cantautores, porque vienen más del rock, como por ejemplo Gustavo Cerati de Argentina, que tenía el grupo Soda Stereo, pero también artistas jovenes como David Aguilar o Ezequiel Borra.

¿Qué pueden esperar l@s participantes de este gran workshop?

A parte de la comida o el idioma, la música es algo muy importante que dice mucho sobre un país. Los cantautores de América Latina han influido con su música a generaciones enteras y están entre los mejores del mundo. Quiero que los participantes profundicen su conocimiento de América Latina a través de esta importante parte de la cultura y que se inspiren aún más en la música. Y, por supuesto, tengo muchas ganas de presentarles a los cantautores más famosos a través de mi propia interpretación.

Muchas gracias, querido Javier, ya nos alegramos de verte en el taller a partir del 12 de octubre en el LAI!