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Unterstützung indigener Gemeinden in Honduras

11.06.2024
Die indigenen Völker von La Mosquitia, in der Biosphäre Río Plátano im Nordosten von Honduras, sind mit einem rapiden Anstieg an sozio-ökologischen und sozio-politischen Konflikten konfrontiert.

Das Biosphärenreservat Río Plátano wurde 1982 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und schützt eines der letzten Gebiete des tropischen Regenwaldes in Mittelamerika. Die Bewohner*innen dieser einzigartigen Region, die sich durch eine beeindruckende Biodiversität und archäologischen Fundstätten auszeichnet, werden zunehmend in ihrer Lebensgrundlage bedroht – illegale Rodungen und illegale Gewinnung von Ressourcen und Bodenschätzung ziehen sich durch die gesamte Region.  Darüber hinaus wurden und werden zahlreiche in der Gegend vorzufindende Artefakte ihrer kulturellen Wurzeln geraubt und oft illegal ins Ausland verschafft. 

Diese konfliktive Situation wird verschärft durch die politische und soziale Marginalisierung der indigenen Gemeinden.  
Mit Mitteln des Bundesministeriums für Europäische und Internationale Angelegenheiten (BMEIA) unterstützt das Österreichische Lateinamerika-Institut seit Beginn des Jahres die lokale Organisation MOPAWI (Asociacion para el Desarrollo de La Mosquitia), um die Kapazitäten der betroffenen indigenen Gemeinden im Bereich von Konfliktmanagement zu stärken und in Folge konkrete Konfliktlösungsstrategien auszuarbeiten. 
© MOPAWI
Unsere Kolleg*innen von MOPAWI im Einsatz für indigene Gemeinschaften in Honduras, die von ökosozialen Konflikten massiv bedroht sind.
MOPAWI
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