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Förderverein des Österreichischen Lateinamerika-Instituts/LAI

Am 1. Juli 2020 wurde das LAI in den Verband der Wiener Volkshochschulen integriert. Der Verein wurde in einen Förderverein umgeändert.
Dessen gemeinnütziger Vereinszweck ist laut Statuen die Förderung, Beratung und Unterstützung der Tätigkeiten des Österreichischen Lateinamerika-Instituts, welches ein Betriebsteil der ebenfalls gemeinnützigen „Die Wiener Volkshochschulen GmbH ist".
Durch eine Vereinsmitgliedschaft leisten Sie einen wichtigen Beitrag, damit das LAI auch weiterhin:
  • Interdisziplinäres Wissen sowie laufende Informationen und Veranstaltungen zu aktuellen Themen aus Lateinamerika möglichst vielen Menschen in Österreich näherbringen kann.
  • Die Vorbildwirkung Lateinamerikas mit Konzepten wie „Das gute Leben für alle – el buen vivir / Sumak kawsay“ oder „Pachamama – die Muttererde“ als Faktoren für Identität, sozialen Widerstand und nachhaltige Entwicklung in Österreich aufgezeigt wird. 
  • Lateinamerikanischen Expert*innen und Kulturschaffenden eine wichtige Plattform für interkulturelle und gesellschaftspolitische Dialoge geboten wird und so mit einer Vielzahl an kulturellen Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konzerten, Lesungen zur Vermittlung der Vielfalt Lateinamerikas im Herzen von Wien beigetragen wird.
Der Förderverein des LAI und das LAI stehen für eine gelebte Interaktion und Integration beider Kulturräume. Interkulturalität ist kein Schlagwort, sondern gelebte Realität.

Werden Sie Mitglied des Fördervereins!

Als Mitglied des Fördervereins genießen Sie folgende Vorteile:
  • Kostenlose Teilnahme an allen Veranstaltungen des LAI*
  • Buch von Dr. Berthold Molden: Gekreuzte Geschichten. Erfahrungen des Exils in Mexiko und Österreich; exklusiv für Mitglieder gratis beim LAI erhältlich**
  • Bildband von Antonio-Zapata; exklusiv für Mitglieder gratis beim LAI erhältlich**
  • Gratis-Abo des Magazins „Cultura Latina“**
  • Beim ersten Besuch eines Filmes der Latin Film Lounge im Filmcasino Wien 1+1 Gratis Eintrittskarten
  • Ermäßigung für das Jahresabo des Magazins „Lateinamerika Anders“ (€ 15,- statt € 20,-)
  • Teilnahme an Gewinnspielen
  • Auf Wunsch namentliche Nennung auf der Webseite
*Alle im LAI stattfindenden Veranstaltungen im Bereich Science, Politik & Gesellschaft sowie Kunst & Kultur bis zu einer Teilnahmegebühr von EUR 12,-/Veranstaltung.
** Abzuholen an der Rezeption an des LAI, Schlickgasse 1, 1090 Wien.

Bleiben Sie am Laufenden mit dem monatlichen Newsletter des LAI!

Falls Sie noch nicht für den monatlichen Newsletter angemeldet sind, dann bitten wir Sie, dies direkt auf unserer Webseite zu tun. Sie erhalten dann von uns laufend aktuelle Infos zu den Angeboten des LAIs: https://www.vhs.at/de/e/lai/newsletter

Vorstand

Claudia AUGUSTAT ist promovierte Kulturanthropologin und leitet seit 2004 die Sammlung Südamerika am Weltmuseum Wien. Von 2015 bis 2017 war sie kuratorische Leiterin der Neuaufstellung der Schausammlung im Weltmuseum Wien. 2018 übernahm sie die Projektleitung des EU-kofinanzierten Projekts SWICH Sharing a World of Inclusion, Creativity and Heritage. Seit 2019 ist Claudia Projektleiterin des ebenfalls EU – kofinanzierten Projekts Taking Care. Ihre Forschungsschwerpunkte sind ua materielle Kultur und kulturelles Gedächtnis, Museum und Kolonialismus, kollaborative Kuratorenschaft und die Dekolonisierung musealer Praxis.
Tobias BOOS (Schriftführer) ist Assistent am Institut für Politikwissenschaften der Universität Wien, wo er auch Politikwissenschaft und internationale Entwicklung studierte. Längere Studien- und Forschungsaufenthalte (u.a. in Argentinien und Ecuador) legten die Grundlage für seine Forschungsarbeit über Populismus Phänomene am Beispiel von Lateinamerika. Gegenwärtig ist Tobias auch im Kernteam des Forschungsverbundes Lateinamerika tätig, der sich ausgehend von der Universität Wien der interdisziplinären Forschungsförderung widmet.
Rafael GUTIÉRREZ DONADÍO stammt aus Mexiko, lebt seit 1982 in Wien und ist seit 1984 als Kulturschaffender tätig. Rafael studierte Musik (Konzertfach Klavier) in Mexiko, USA, der UdSSR und Österreich. 1991 und 2002 gründete er die ersten lateinamerikanischen und iberoamerikanischen Filmfestivals in Österreich. Rafael ist Initiator des „Latinidade Kulturforums“ und des Filmfestivals in Progress "Latin Film Lounge". Seit 2011 leitet er das "Festival Dia de los Muertos" im Weltmuseum Wien. Rafael versteht sich als audiovisueller Kunst- und Kulturvermittler.
Ralf LEONHARD ist freier Journalist mit Schwerpunkt Lateinamerika. Der Jurist und Absolvent der Diplomatischen Akademie in Wien hat fast 15 Jahre in Lateinamerika gelebt und gearbeitet. Besonderes Augenmerk schenkt er Zentralamerika und Kolumbien. Derzeit schreibt er für die Berliner taz über Österreich und Ungarn. Darüber hinaus arbeitet er als freier Mitarbeiter für Ö1, Südwind und Die Furche. Ralf ist Autor mehrerer Bücher und Mitherausgeber der Fachzeitschrift Lateinamerika Anders. Für die deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) bereitet er ausreisende Expertinnen und Experten für ihren Einsatz in Zentralamerika vor.
Berthold MOLDEN (Vorsitzender) ist Historiker und arbeitet unter anderem über die politische Geschichte Zentralamerikas und Mexikos sowie ideengeschichtliche Verbindungen zwischen Lateinamerika, Europa und den USA im 20. Jahrhundert. Er unterreichtet Globalgeschichte an der Universität Wien, war Gastprofessor an verschiedenen Universitäten Europas und der Amerikas und ist aktives Mitglied von LAF Austria, AHILA, ENIUGH, ICA u.a. Aktuell forscht Berthold zur Vernetzungsgeschichte zwischen Wien und Lateinamerika.
Mariel RODRÍGUEZ ist Künstlerin und Wissenschaftlerin aus Mexico Stadt, sie lebt und arbeitet in Wien. Ihre künstlerische Arbeit beschäftigt sich vor allem mit Fragen von Identität. Ihre wissenschaftliche Forschung widmet sich der Dekolonialisierung des Wissens sowie des Sehens und der Kunstproduktion in diesem Sinne. In Mexiko studierte Mariel Geisteswissenschaften an der Universidad de las Américas in Puebla. In Wien schloss sie 2014 den Master in Critical Studies an der Akademie für bildende Künste ab, wo sie derzeit promoviert. Mariel arbeitet als Universitätsassistentin im Bereich künstlerische Forschung an der Kunstuniversität in Linz.
María Elena TARAMONA DE RODRÍGUEZ (Kassiererin) ist Journalistin, Grafikdesignerin, Layouterin und IT-Technikerin sowie Absolventin einer Marketing-Ausbildung. 2009 gründete sie in Wien ihre eigene Werbeagentur und einen Verlag. Da sie stets an der iberoamerikanischen Gesellschaft hier in Österreich interessiert ist und sich immer für eine Verbesserung der Kommunikation derselben einsetzt, hat sie die Zeitschrift Cultura Latina & Österreichische Kultur ins virtuelle und gedruckte Leben gerufen. María ist in Peru geboren, in Venezuela aufgewachsen und Mutter zweier Kinder.
Marcela TORRES HEREDIA (Stellvertreterin Vorsitzender) ist Doktorandin und Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (DOC-team) am Institut für Sozial- und Kulturanthropologie an der Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Dekolonialität, Feminismen, soziale Ungleichheit sowie Intersektionalität. Aktuelle Forschung: alternative Ansätze zur sozio-ökologischen Krise in der Anden-Amazonas-Region am Beispiel lokaler Wissensformen in Kolumbien.
Antonio ZAPATA ist ein Künstler aus Kolumbien. Er malt, tanzt und schreibt Theaterstücke mit einem Hauptthema: die Geschichte Kolumbiens in Rot, Hieben und Schreien. Ausstellungen in Österreich, Deutschland, Polen und Indien. Performance / Theater-Präsentationen in Museumsquartier, MuTh, Kunsthaus und LAI. Seit 1981 unterrichtet Antonio Spanisch am LAI. Er studierte Architektur (Universidad Nacional, Kolumbien), Kulturtechnik und Wasserwirtschaft (BOKU) und Latinamerican Studies (Universität Wien). Als Autor hat er sich auch mit künstlerischen Praktiken in außereuropäischen Regionen auseinandergesetzt.