Lateinamerika-Tagung Wien

Lateinamerika-Tagung Wien 2019

Korruption und Staatsumbau in Lateinamerika und der Karibik

Bei der Lateinamerika-Tagung mit dem Thema Korruption und Staatsumbau in Lateinamerika und der Karibik diskutieren Expert*innen von Transparency International, UNODC, Botschaften, Wissenschaft und Wirtschaft Auswirkungen und Herausforderungen von Korruption, Antikorruptionsmaßnahmen und best practices.

In der letzten Dekade haben aufsehenerregende Korruptionsfälle in Lateinamerika zugenommen – dies sowohl in Ländern mit progressiven als auch konservativen Regierungen. Die Tagung befasst sich mit dem zunehmenden Zugang der Bürger*innen zu Informationen, der verstärkten Überprüfung des öffentlichen Raums durch die Zivilgesellschaft, globalen Anti-Korruptionsbewegungen und den jüngsten Skandalen mit weitreichenden Auswirkungen. Weiters wird der Einsatz und Missbrauch von Antikorruptionsmaßnahmen im politischen Bereich diskutiert.

The Fight against Corruption in Latin America – Advancements, Challenges and Drawbacks
Panel Discussion (in english)
DO, 10. Oktober 2019, 18:00 Uhr / Diplomatische Akademie Wien

Welcome: Patrick Müller / Professor of European Studies, Vienna School of International Studies
Panelists:
Hermann Aschentrupp Toledo (Embassy of Mexico): Mexico. The Fight against Corruption under the new Administration of President Lopez Obrador
Sophie Meingast (UNODC): United Nations Convention against Corruption - Review of Implementation and Technical Assistance in Latin America
Alejandra Navarro de Chalupa (ANC Legal Office): Business and corruption in Latin America. An overview.
Alexander Picker (Transperancy International – Austrian Chapter): Role of TI in the fight against corruption
Michael Zimmermann (Netzwerk Projekte International NPI, Außenwirtschaft Austria, WKO): The business life cycle and corruption in Latin America.
Moderation: Ulrich Brand / Universität Wien

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Forschungsgruppe Lateinamerika/Universität Wien, der Diplomatischen Akademie Wien und dem Österreichischen Lateinamerika-Institut.
Korruption und Staatsumbau in Lateinamerika
Wissenschaftliche Tagung (deutsch/spanisch)
FR, 11. Oktober 2019, 09:30-12:00 Uhr / Österreichisches Lateinamerika-Institut, Europasaal

Begrüßung: Andrea Eberl / Geschäftsführerin Österreichisches Lateinamerika-Institut
Mit:
Bernhard Leubolt / Katholische Sozialakademie Österreichs: Staatsumbau in Brasilien – Hintergründe des neuen Rechtsradikalismus
Johannes Maerk / Universität Wien: Korruption in Lateinamerika. Charakteristik und Kontrollversuche in Mexiko, Zentralamerika und der Andenregion.
Andrés Musacchio / IDEHESI-Conicet-Universidad de Buenos Aires: Korruption, Presse und politische Debatten in Argentinien
Moderation: Valerie Lenikus / Universität Wien, Anna Preiser / Universität Wien

Die Vorträge finden auf deutsch statt, Verständnis- und Diskussionsfragen können aber gerne auf spanisch gestellt und übersetzt werden.
Die Teilnahme ist kostenlos und steht allen Interessierten offen. Anmeldung erbeten an: ingrid.fankhauser@univie.ac.at

Die Tagung ist eine Kooperation zwischen der Forschungsgruppe Lateinamerika/Universität Wien und dem Österreichischen Lateinamerika-Institut.
Gefördert aus Mitteln:

Lateinamerika-Tagung Wien 2017

Lateinamerika 2017 - Veränderungen in den USA - Die Rolle Europas

Eine wissenschaftliche Veranstaltungsreihe über die aktuelle Politik der US-Regierung gegenüber Lateinamerika, die das Österreichische Lateinamerika-Institut in Kooperation mit dem Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien (IPW) organisiert.

Die politischen Entwicklungen in Lateinamerika scheinen sich in den letzten zwei Jahren zu überschlagen. Regierungswechsel in Argentinien, Impeachment gegen die brasilianische Präsidentin, wachsende wirtschaftliche Probleme in vielen Ländern und Dauerkrise in Venezuela. Und nun regiert in den USA ein Präsident, der vor allem gegenüber Mexiko mit der Androhung von Strafzöllen und dem Mauerbau auf klaren Konfrontationskurs gegangen ist. Was sind die Gründe der Entwicklungen? Wie geht es weiter in Lateinamerika? Was sind die Auswirkungen für österreichische Unternehmen in Lateinamerika und welche Rolle könnte und sollte Europa spielen?

Das Österreichische Lateinamerika-Institut und das Institut für Politikwissenschaft der UNI Wien analysieren die aktuelle Politik der US-Regierung gegenüber Lateinamerika.

Politik mit der Mauer - Podiumsdiskussion: Donald Trump - Perspektiven für Lateinamerika und Europa

Datum: Montag, 19. Juni 2017, 18:00 - 21:00 Uhr

Ort: Diplomatische Akademie Wien; Favoritenstraße 15A, 1040 Wien

Eröffnung: Andrea Eberl (Geschäftsführerin des Österreichischen Lateinamerika-Instituts), Caspar Einem (Präsident des Österreichischen Instituts für Internationale Politik (OIIP)), Markus Kornprobst (Fachbereichsleiter für Internationale Beziehungen, Diplomatische Akademie Wien)

Auf dem Podium:

Bot. Hermann Aschentrupp Toledo, Kanzleichef, Botschaft der Vereinigten Mexikanischen Staaten in Österreich
Saskia Stachowitsch, Senior Research Fellow am Institut für Politikwissenschaft; zukünftige Direktorin des Österreichischen Instituts für Internationale Politik (OIIP)
Josef Mayer, Sektionschef i.R., Vizepräsident des Österreichischen Lateinamerika-Instituts
Hannes Maurer, Strategic Project Manager, Miba Sinter Holding; 2012-2016 stv.österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Mexiko
Dietmar Schäfer, Vorsitzender der Geschäftsleitung der iSi Automotive Holding GmbH; Vorsitzender der ARGE Automotive Zulieferindustrie

Moderation: Ulrich Brand, Universitätsprofessor für Internationale Politik an der Universität Wien, Vorstandsmitglied des Österreichischen Lateinamerika-Instituts

Wissenschaftliche Tagung

Datum: Dienstag, 20. Juni 2017, 10:45 – 16:30 Uhr

Ort: Institut für Politikwissenschaft, Univeristät Wien, Neues Institutsgebäude (NIG), Universitätsstraße 7, 2. Stock, Konferenzraum A 222

10:45 Begrüßung, Einleitung, Vorstellungsrunde

11:00 – 13:00 Uhr

Ende des Ressourcenbooms: Implikationen für die wirtschaftliche Entwicklung in Lateinamerika

Johannes Maerk (Lektor an den Instituten für Politikwissenschaft und Internationale Entwicklung, Universität Wien)
Joachim Becker (a.o. Professor am Institut für Außenwirtschaft und Entwicklung, Department Volkswirtschaft, WU Wien)
Martin Coy (Leiter der Arbeitsgruppe Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsforschung (AGEF) am Institut für Geographie, Universität Innsbruck)
Johannes Jäger (Lektor und Fachbereichsleiter an der Fachhochschule des bfi Wien)
Julia Eder (Universitätsassistentin an der Abteilung für Politik und Entwicklungsforschung am Institut für Soziologie, Johannes Kepler Universität, LInz)

Moderation: Franziska Kusche (Studienassistentin am Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien)

14:00 – 16:00 Uhr

Jenseits des Populismus? Rechtsentwicklung und neuer Wirtschaftsliberalismus

Tobias Boos (Universitätsassistent am Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien)
Ursula Prutsch (Professorin am Amerika-Institut, Ludwig-Maximilians-Universität, München)
René Kuppe (a.o. Professor am Institut für Rechtsphilosophie, Universität Wien)

Moderation: Tobias Zortea (Universitätsassistent am Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien)

16:00 – 16:30 Uhr

Anregungen für die Lateinamerika-Forschung in Österreich

Moderation: Ulrich Brand (Universitätsprofessor für Internationale Politik an der Universität Wien, Vorstandsmitglied des Österreichischen Lateinamerika-Instituts)