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Erwachsenenbildung und sprachliche Teilhabe im Asyl- und Polizeikontext

23.02.2026
Das Bild zeigt das Cover des Trainingshandbuchs für Dolmetschern*innen im Aslyverfahren mit UNHCR-Logo, aufgenommen vor weiteren VHS-Broschüren im Hintergrund
Der Lehrgang „Dolmetschen im Asyl- und Polizeibereich“ zur Professionalisierung von Laiendolmetscher*innen in sensiblen Bereichen, wie Asyl- und Polizeiwesen | © Vera Ahamer
Seit zehn Jahren bieten die Wiener Volkshochschulen in Kooperation mit UNHCR Österreich und der Universität Wien einen Lehrgang für Laiendolmetscher*innen im Asyl- und Polizeiwesen an. Seit 2022 ist er im lernraum.wien, der Forschungsstelle für Mehrsprachigkeit, Integration und Bildung, verankert.

Der Beitrag von Vera Ahamer, wissenschaftliche Mitarbeiterin im lernraum.wien, zeigt, warum Dolmetschen in migrations- und gesellschaftspolitisch sensiblen Kontexten kein „Nebenbei-Job“ für Mehrsprachige, sondern ein reflexiver und professioneller Handlungsprozess ist. Im Zentrum des Lehrgangs Dolmetschen im Asyl- und Polizeibereich stehen neben Dolmetschtechniken, Fachterminologie, rechtlichen Rahmenbedingungen und kultursensiblem Transfer auch Aspekte wie Selbstreflexion, Rollenverständnis und biografische Ressourcen.

Dem Beitrag kann entnommen werden, dass qualitätsvolles Dolmetschen doppelte Relevanz besitzt: Es stärkt sowohl die Handlungsfähigkeit der Dolmetschenden als auch die demokratische Teilhabe der Gedolmetschten. Gerade im Asyl- und Polizeikontext wird Dolmetschen damit zu einem demokratiepolitischen Faktor – insbesondere angesichts aktueller Entwicklungen im Bereich Künstlicher Intelligenz.

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