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Projekte

implOED

The Implementing Outreach, Empowerment, Diversity project (implOED) aims to create a more inclusive and fair society, increase active citizenship and make education policies more effective for the needs of the disadvantaged groups.

The project that runs from 2016 to 2018, implements the OED Grundtvig network (2011–2014) results at policy and provider levels as well as transfer them to different sectors (vocational, basic skills, etc.). They include guidelines for trainers and staff in adult education as well as policy recommendations for policy-makers. The implOED project reaches the target groups through workshops, seminars and conferences and provides concrete suggestions to other potential users through an instruction manual.

The partnership consists of 11 European organisations. The project is funded by the Erasmus+ programme of the European Commission.


Das OED-Netzwerk verfolgt gemeinsam das Ziel, auf die Notwendigkeit von Outreach-Arbeit aufmerksam zu machen und mit implOED für die Implementierung von mehr Diversität in der Erwachsenenbildung zu sorgen. Über den Empowerment-Ansatz soll eine aktive europäische Bürgerschaft gefördert werden.


Die Abschlusstagung findet am 17.Oktober 2018 in Brüssel statt. Vertreter*innen der Erwachsenenbildungslandschaft, sowie politische Entscheidungsträger*innen werden herzlich eingeladen. Zur Einladung und zum Programm klicken Sie hier

AnsprechpartnerInnen:
Thomas Fritz
Dilek Taşdemir
Produkte aus dem Vorgängerprojekt OED 2011-2014:

Kommunale Weiterbildungsstrategien

Die Bewältigung der aktuellen Flüchtlingssituation ist unter unterschiedlichen Vorzeichen für die Länder der europäischen Gemeinschaft ebenso wie für die Türkei eine große Herausforderung und Chance zugleich. Hunderttausende Flüchtlinge müssen und wollen sich schnellstmöglich in ihr neues Lebensumfeld und in das Arbeitsleben integrieren, ohne zu wissen, ob sie für immer bleiben müssen oder können. Frühzeitige Integration liegt gleichermaßen im Interesse der Flüchtlinge wie auch der Mehrheitsgesellschaft.Entscheidend ist, die Flüchtlinge in die Lage zu versetzen, sich aus eigener Kraft versorgen zu können, ihnen ein ökonomisch und kulturell selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Es geht um das Ziel, die Verkehrssprache zu lernen, sich im Alltag der Aufnahmegesellschaft angemessen verhalten zu können, die Schule zu besuchen, eine Ausbildung zu beginnen und abzuschließen sowie an die mitgebrachten Berufserfahrungen anzuschließen.

Diejenigen Länder und Kommunen, die – das zeigen auch internationale Vergleiche (Vgl. Lessons from Around the Globe, Güthersloh 2015) – ihre Anstrengungen vor allem darauf konzentrieren, die Zuwanderer möglichst früh in Sprache, Bildung und Arbeit zu integrieren, profitieren selbst am meisten von der Einwanderung.

Die Kommunen Maltepe, München, Ulm und Wien sind unter unterschiedlichen politischen Rahmenbedingungen und in unterschiedlicher Größenordnung von der aktuellen Flüchtlingssituation betroffen. In allen vier Kommunen wird es darauf ankommen, über die aktuellen Maßnahmen zur Versorgung und Unterbringung der Flüchtlinge hinaus, langfristige kommunale Integrationsstrategien zu entwickeln, zu erproben und aufzubauen. Die Lernpartnerschaft zwischen den genannten vier Volkshochschulen dient dem systematischen Austausch und der weiteren Profilierung kommunaler Integrationsstrategie in der öffentlichen Weiterbildung. Die Projektpartner konzentrieren sich auf vier Handlungsfelder:

Sprachliche und alltagskulturelle Erstorientierung sowie zielgruppenspezifische Modelle der schulischen und beruflichen Qualifizierung insbesondere für Frauen und Jugendliche. Die Leitung dieses Teilprojektes obliegt der Volkshochschule Maltepe/Istanbul.
Frühe Erfassung des Ausbildungsstandes, der Arbeitserfahrung und vorhandener Kompetenzen. Die Leitung dieses Teilprojektes obliegt der Volkshochschule Wien.
Begleitung und Professionalisierung des bürgerschaftlichen Engagements. Die Leitung dieses Teilprojektes obliegt der Volkshochschule Ulm.
Einwanderung als Chance der Selbstreflexion: Dialoge zwischen einheimischer und zugewanderter Bevölkerung. Die Leitung dieses Teilprojektes obliegt der Volkshochschule München.

Das Projekt läuft von 2016 bis 2018. 


PartnerInnen im Projekt

Projektpartner:
Maltepe/Istanbul, München, Ulm und Wien
Projektkoordination lernraum.wien (VHS Wien)


Kontakt VHS:
Abschlusstagung am Donnerstag, den 14.Juni 2018 10-15 Uhr.

VHS Favoriten Leopold Prucha Saal, Arthaberplatz 18, 1100 Wien.

„Wenn Menschen wandern, darf die Bildung nicht stehen bleiben“. Kommunale Weiterbildungsstrategien zur Teilhabe der Geflüchteten in der offenen Stadtgesellschaft.

Vertreter*innen der Stadtverwaltungen Ulm, München, Maltepe und Wien werden bei der Tagung anwesend sein.

Meviel [aljesser]

MEVIEL geht in die zweite Runde und wird MEVIEL [aljesser] - die Entwicklungspartnerschaft hat das Ziel, wissenschaftliche Ergebnisse über Zwei- und Mehrsprachigkeit für die bildungs- und Beratungspraxis aufzubereiten und nutzbar zu machen. Damit soll die Reproduktion von Ungleichheit verhindert werden.

Die Ergebnisse von MEVIEL [aljesser] zielen darauf ab, die Herausforderungen von Superdiversität in Bildungs- und Beratungsprozessen anzunehmen und konstruktiv damit umzugehen, sodass Mehrsprachigkeit und Diversität konsequent und als Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit anerkannt und nachhaltig verankert wird.

Die Entwicklungspartnerschaft ist eine Kooperation der operativen Partnerorganisationen, die Teilprojekte verfolgen:
Verein Projekt Integrationshaus
VHS Wien und
Verein Piramidops.

Die VHS Wien war im Rahmen von MEVIEL mit folgenden Einrichtungen vertreten:
lernraum.wien
VHS Ottakring – JUBIZ

Projektkoordination: Mag. Martin Wurzenrainer (Verein Projekt Integrationshaus)
Projektpartner VHS Wien, Ansprechperson: Dilek Taşdemir und Thomas Fritz (lernraum.wien)
Projektträger: Meviel aljesser wird mittels Übergangsfinanzierung gefördert aus Mitteln des bmb bis Ende 2018.

MIKA: Migration - Kompetenz - Alphabetisierung

Das Netzwerk MIKA – derzeit organisiert in den Projekten MIKAprof und MIKAplus – agiert österreichweit mit folgenden Zielen:

  • Aus- und Weiterbildung von Basisbildner*innen
  • Entwicklung und Sammlung von Materialien für die Basisbildung
  • Entwicklung von und Auseinandersetzung mit Verfahren zur Kompetenzenfeststellung und -dokumentation
  • Evaluation
  • Vernetzung und Qualitätsentwicklung

Projektkoordination: Angelika Hrubesch
zur Website des Netzwerk MIKA

Das Netzwerk MIKA wird gefördert aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des BMBWF.

Linguistic Landscapes

Linguistic Landscape ist in der ethnografischen Untersuchung eine relativ neue Entwicklung und wird dafür verwendet, um die Beziehungen zwischen der sprachlichen Vielfalt im öffentlichen Raum und deren Sprecher*innen zu verdeutlichen.
2015 wurden bereits Daten für ein innovatives Kleinprojekt mit dem Namen „Lila, vizualizing languages“ gesammelt. Das Ziel unserer Untersuchung war es, die Verschriftlichung der gesprochenen Sprache im 16. Wiener Bezirk zu veranschaulichen und die hierarchischen Strukturen zu analysieren. Die Datensammlung erfolgte in einem Teil im 16. Bezirk, der sich von der Lugner City bis hin zum Yppenplatz erstreckte. Zusätzlich wurde vom Team des lernraum.wien eine Map mit den spannendsten mehrsprachigen Bildern erstellt.

Die Datensammlung ist bis 2017 gewachsen. Hinzu kamen eine Gegend in Wieden, die sich von der Faulmanngasse bis zur Franzensgasse erstreckte. Zusätzlich wurden der Meidlinger Markt, der Hannover Markt, der Viktor Adler Markt nach Mehrsprachigkeit untersucht.

Mit Herbst 2017 wurde eine Ausstellung kuratiert, in der Bilder aller Phasen zu sehen sind. Seit 26.9.2017 sind die Bilder daraus in VHS Standorten zu sehen:

bis Ende März VHS Ottakring, bis Ende April VHS Meidling, bis Ende Mai VHS Mariahilf. September-Oktober in Kassel/Deutschland, November-Dezember VHS Penzing. 

Abgeschlossene Projekte

Lernpartnerschaft (2013-2015) zur Arbeit und den Unterricht mit nicht bzw. wenig literaten MigrantInnen.

Quality Assurance in Integration Training for Adult Migrants
Netzwerk-Projekt (2011-2014): Im Fokus stand die Qualität von Integrationsmaßnahmen, vor allem die damit verbundenen Zweitsprachkurse und Ausbildungen.

Lernpartnerschaft (2013-2015)

MA17 gefördertes Projekt (2012): Niederschwelliges Sprachlernangebot im öffentlichen Raum des AKH für Eltern, deren Kinder für längere Zeit stationär aufgenommen sind.

Lernpartnerschaft (2010-2012): Erfahrungsaustausch und gemeinsame Beschreibung von "family learning".

Projekts (2012-2015) zum Aufbau eines internationalen Netzwerkes an ExpertInnen, zur Bereitstellung von Informationen über aktuelle Entwicklungen und Schwerpunkte in den einzelnen Ländern sowie von erfolgversprechenden Projekte und Materialien.

Mika
Periode 1, 1.09.2008 - 31.08.2011
Periode 2, 1.09.2011 - 30.09.2014

LLL-Projekt/Grundtvig-Programm (2011-2012): Vocational teaching material supporting the integration of migrants into the labour market.

Entwicklungspartnerschaft (2012-2014) | mehrsprachig vielfältig

Multilingual Families
Grundtvig-Projekt (2013-2014): Entwicklung von Materialien zur mehrsprachigen Erziehung für Kinder von 0-12 für Eltern und PädagogInnen

Grundtvig-Projekt (2011-2014) zur Promotion von Outreach-Arbeit.

Quali-T: Quality in Language Learning
Grundtvig Lernpartnerschaft (2009-2011) zur Frage:
"Wie kann Qualität im Bereich des Sprachenlernens in der Erwachsenenbildung gesichert werden?"

LLL-Projekt/Grundtvig-Programm (2010-2011): Improve the perception and status of migrants within the host country by raising awareness of their linguistic competence / Menschen mit Migrationshintergrund mit ihren Sprachkompetenzen sichtbar machen und stärken.