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Schwerpunkt Science & Geisteswissenschaften

Spannende Webinare im Mai!

14.04.2021
Science und Geisteswissenschaften
Sehr geehrte Kursteilnehmer*innen,


wir möchten Ihnen im folgenden Beitrag spannende und interessante Webinare, die im Mai 2021 stattfinden vorstellen, passend zu unserem Themenschwerpunkt "Science & Geisteswissenschaften".

Die Zukunft der Arbeit. Das Recht auf Arbeit?

Zukunft und Recht der Arbeit
Die Zukunft der Arbeit setzt völlig neue Wege bei der beruflichen Aus- und Weiterbildung voraus. Fragen der Qualifizierung werden zunehmend situationsabhängig und dynamisch zu bewerten sein. Der erlernte Beruf, der ein Leben lang begleitet, wird ab dem Übergang zur digitalen Gesellschaft die Ausnahme sein. Daher ist es umso wichtiger, ein humanistisches Bildungsideal noch stärker mit der beruflichen Bildung zu verbinden.
Es diskutieren Barbara Prainsack (Politikwissenschaftlerin), Gerhard Schmid (Hochschulprofessor und Politiker) und Michael Stampfer (Geschäftsführer WWTF).
Termin: Mi, 05.05.2021, 19:30 - 21:30 Uhr
Kursort: Webinar (Online)

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Dracula, Freud und Sherlock Holmes

"Der Vampir sind wir" von Rainer M. Köppl
In den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts sitzen drei bärtige Männer gleichzeitig aber an verschiedenen Orten Europas an ihren Schreibtischen und arbeiten an Meisterwerken: Bram Stoker schreibt den Roman Dracula, eine Hymne an den Aberglauben und die Pseudowissenschaft. Sigmund Freud feilt an seiner Traumdeutung, der – so meint er – wissenschaftlichen Interpretation der Äußerungen des Unbewussten und Conan Doyle schickt Sherlock Holmes, die Verkörperung der strengen Vernunft, von Erfolg zu Erfolg. Der Vortrag zeigt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser drei „Welterfolge“ auf und widmet sich vor allem auch der Aktualität dieser unterschiedlichen „Weltbilder“, in der „Vampirjäger“ wie Dr. Van Helsing wieder Saison haben.
Rainer Maria Köppl ist ao. Professor am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Psychoanalyse, Politik & Populärkultur, Freud, Dracula & Sherlock Holmes, Mediensemiotik, Intermedialität & Übersetzung.
Rainer M. Köppl bei der Lesung 
Termin: Do, 06.05.2021, 19:30 - 21:00 Uhr
Kursort: Webinar (Online)

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Heilige Hände: das vielseitige Wirken der Hebamme im goldenen Zeitalter.

Geburtshilfe als sakrales Handwerk?

Geburtshilfe und symbolische Tradition
Im Spanien der frühen Neuzeit ist Geburtshilfe eng an symbolische Tradition und tradierte Geste gebunden. Demzufolge erfährt die Figur der Hebamme eine rituelle, ja sogar allegorisch-religiöse und schicksalsformende Darstellung in Text und Bild dieser Zeit. Metaphorische Bezüge zu weiblicher Handarbeit ergeben sich und lassen ihre damalige Praxis in neuem Licht erscheinen.
Im Spanien der frühen Neuzeit ist Geburtshilfe eng an symbolische Tradition und tradierte Geste gebunden. Demzufolge erfährt die Figur der Hebamme eine rituelle, ja sogar allegorisch-religiöse und schicksalsformende Darstellung in Text und Bild dieser Zeit. Metaphorische Bezüge zu weiblicher Handarbeit ergeben sich und lassen ihre damalige Praxis in neuem Licht erscheinen.
Sabrina Grohsebner BA, MA ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des FWF-Projekts „The Interpretation of Childbirth in Early Modern Spain“ (Inst. für Romanistik, Univ. Wien) und erforscht die Repräsentation der Hebamme des Goldenen Zeitalters, insbesondere ihrer Hände, in ihrer Dissertation. Derzeit ist sie Junior Fellow des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften (IFK).
Termin: Di, 11.05.2021, 18:00 - 19:30 Uhr
Kursort: Webinar (Online)

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Der Fotograf Emil Mayer - Wiener Straßenszenen um 1900

Im Wurstelprater - Süßigkeitenstand, 1905-1911, Wien Museum
Der Rechtsanwalt und Fotograf Emil Mayer (1871-1938) gilt als ein Wegbereiter der modernen Fotografie. In seinen Aufnahmen widmete sich der vor 150 Jahren in Böhmen geborene Mayer vor allem dem Wiener Volksleben und Straßenszenen. Besonders bekannt wurden seine Fotografien zu Felix Saltens „Wurstelprater“, eine Bildreise in die faszinierende Welt der Praterattraktionen.
Mag.a Elke Wikidal studierte Kunstgeschichte und Geschichte an der Universität Wien. Seit 2005 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Wien Museum und seit 1997 Vortragende an der Wiener Urania.
Termin: Di, 18.05.2021, 18:00 - 19:30 Uhr
Kursort: Webinar (Online)

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Die Großmutter ist die Erde, die Mutter ist der Mond

Geburtsmythen und weibliche Zeit im Vergleich der Kulturen

Spurensuche nach weiblicher Autorität
Großmütter entscheiden heute bei Geburten nur wenig, und der Mond gilt nur Esoterikerinnen etwas. Das unterscheidet uns wohl von den allermeisten anderen Epochen und Kulturen. Der Vortrag begibt sich auf Spurensuche nach weiblicher Autorität um Fruchtbarkeit, Schwangerschaft und Geburt, diskutiert Konzepte um allomaternal care aus der Anthropologie und fragt nach der Bedeutung weiblicher Rhythmen und Zyklen für das Gesamte vergangener und außereuropäischer Gesellschaften und ihrer Wahrnehmung der Zeit.
Dr. Wolfram Aichinger, Dozent am Institut für Romanistik der Universität Wien, forscht zur frühneuzeitlichen und barocken Kultur- und Sozialgeschichte Spaniens und Europas.
Termin: Di, 18.05.2021, 18:00 - 19:30 Uhr
Kursort: Webinar (Online)

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Politik mit der Angst - Analysen rechtspopulistischer Diskurse

Angst entsteht mit Lügen
Aktuell erleben wir einen qualitativ anderen Umgang mit Lügen in der politischen Kommunikation. Dies deutet nicht so sehr auf eine Ära der „Post-Wahrheit“ hin (denn Lügen hat es in der Politik schon immer gegeben), sondern auf eine Ära der „Schamlosigkeit", in der man sich nicht einmal mehr für eine eklatante Lüge entschuldigen muss und in der „schlechte Manieren“ (eine bewusste Vernachlässigung aller Verhaltensnormen und Gesprächsmaximen) als authentisch empfunden und als ansprechendes Mittel gegen so genannte Eliten eingesetzt werden können. Dazu werden im Vortrag Beispiele genau beleuchtet.
Prof. Dr. DDr. h.c. Ruth Wodak, Sprachsoziologin und Diskursforscherin; 1996 Wittgenstein-Preis, 2018 Lebenswerk Preis. Mitglied der Academia Europaea und British Academy of Social Sciences; Weitere Infos finden Sie HIER! 
Termin: Do, 20.05.2021, 18:00 - 19:30 Uhr
Kursort: Webinar (Online)

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Der Kampf gegen Mädchen- und Frauenhandel in Galizien

Frauenhandel im Blickpunkt der Öffentlichkeit
Ende des 19. Jahrhunderts stand der internationale Mädchen- und Frauenhandel im Blickpunkt der Öffentlichkeit und erregte die Gemüter. Als Hotspot galt das habsburgischen Galizien, das "Armenhaus Europas". Es waren jüdische Aktivistinnen wie Bertha Pappenheim und Rosa Pomeranz, die dem modernen Sklavenhandel, der junge Frauen bis nach Südamerika verschleppte, den Kampf ansagte.
Martina Steer unterrichtet jüdische und europäische Geschichte an der Universität Wien und der Diplomatischen Akademie.
Zu ihren Publikationen zählen u.a. „Moses Mendelssohn und seine Nachwelt: Eine Kulturgeschichte der jüdischen Erinnerung“.
Termin: Do, 20.05.2021, 19:30 - 21:00 Uhr
Kursort: Webinar (Online)

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COVID19-Pandemie und Grundrechte

Sind die Grundrechte in Gefahr?
Die Pandemie ist eine grundrechtliche Zumutung. Ihre Bekämpfung bewirkt die schwersten Grundrechtseingriffe der zweiten Republik. Auf dem Spiel steht jedoch auch ein Grundrecht, das Recht auf Leben, das in ähnlicher historischer Weise gefährdet ist.
Hier die Balance zu finden, ist schwierig, das Recht gibt nicht alle Antworten. Der Vortrag versucht eine Annäherung.
Mag. Roman Friedrich ist Universitätsassistent am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht, Universität Wien. Zuvor: BOKU Wien, Bundeskanzleramt, BMI.
Der Vortrag findet im Rahmen der Kooperation mit der Ludwig Boltzmann Gesellschaft statt.
Termin: Do, 27.05.2021, 18:00 - 19:30 Uhr
Kursort: Webinar (Online)

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Wir hoffen mit diesen spannenden Themen Ihr Interesse geweckt zu haben und freuen uns über Ihre Teilnahme, wenn leider derzeit auch nur online möglich.



Ihr Team der VHS Wiener Urania!