NORDIALE 2022

Nordische und Baltische Filmtage in der VHS Wiener Urania

Film von Norwegen "Die Welle" und Logo
Nordische und Baltische Filmtage in der VHS Wiener Urania. | © VHS Wiener Urania, Fenzl Grafik

Mi, 16. bis So, 20. November 2022

Grenzen[los]

Im Jahr 1992 entstand die Idee, ein nordisches Filmfestival, vorerst nur in Kooperation mit der schwedischen Botschaft, an der VHS Wiener Urania zu organisieren, welches dann auch in diesem Jahr stattfand.
Im Jahr 2000 fanden erstmalig skandinavische Filmtage, in Zusammenarbeit mit dem Verband Österreich-Nordische Länder und den Botschaften von Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden statt.
Seit 2010 sind auch die baltischen Botschaften Teil der, damals noch Nordische Filmwoche, Nordischen und Baltischen Filmtage und geben damit auch die Möglichkeit, dass kreative Filmschaffen aus Estland, Lettland und Litauen zu entdecken.
Von Mittwoch, 16. bis Sonntag, 20. November 2022 lädt die Volkshochschule Wiener Urania, wieder gemeinsam mit diesen sieben Botschaften, zum 30. Jubiläum, der Nordischen & Baltischen Filmtage, der NORDIALE, ein. 
Mit unserem diesjährigen Schwerpunkt-Thema: Grenzen[los] setzen wir Zeichen, überschreiten Grenzen, sprechen sozialkritische Themen an und machen Unmögliches möglich.

Der Kinosaal der Wiener Urania
Der Kinosaal der Wiener Urania! | © Cineplexx
Insgesamt werden 14 Filme, jeweils in der Originalversion mit deutschen oder englischen Untertiteln, dieses Jahr sogar zum ersten Mal größtenteils im Urania Kinosaal, gezeigt. Dabei präsentieren die Botschaften das aktuelle Filmschaffen Ihres jeweiligen Landes, sowie Retrospektiven.

"Die NORDIALE bedeutet für uns, Eintauchen in mitreißende - oft mit lakonischem Humor erzählte - Geschichten aus dem Norden. Für Abende, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen." - Königl. Norwegische Botschaft
Ein vollständiges Programm finden Sie hier!
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Filmübersicht

Film Vorstellung
Der schlimmste Mensch der Welt
Mi. 16.11., 18:30 Uhr, Kinosaal
Away - Vom Finden des Glücks
Do. 17.11., 16:30 Uhr, Mit. Saal
Tigers
Do. 17.11., 18:00 Uhr, Kinosaal
Forest Giant
Do. 17.11., 20:30 Uhr, Kinosaal
The Sign Painter
Fr. 18.11., 18:00 Uhr, Kinosaal
A perfectly normal family
Fr. 18.11., 18:30 Uhr, Mit. Saal
The Little Comrade
Fr. 18.11., 20:30 Uhr, Kinosaal
Ladies of Steel
Sa. 19.11., 18:00 Uhr, Kinosaal
Sandra Gets a Job
Sa. 19.11., 18:30 Uhr, Mit. Saal
Queen of Hearts
Sa. 19.11., 20:00 Uhr, Kinosaal
Der Sprung
Sa. 19.11., 20:30 Uhr, Mit. Saal
The most beautiful boy in the world
Sa. 19.11., 22:30 Uhr, Kinosaal
Die Retrospektive von Jonas Mekas So. 20.11., 16:00 Uhr, Dachsaal
Die Welle
So. 20.11., 18:30 Uhr, Mit. Saal
Mit. Saal = Mittlerer Saal

Filme

Eröffnungsfilm - Mittwoch, 16. November 2022

Der schlimmste Mensch der Welt

(OV: Verdens verste menneske)

Vorstellung: 18:30 Uhr, im Kinosaal der Wiener Urania, Norwegen 2021, 120 Min., norw. OF, deutsch UT

Szenebild v. der schlimmste Mensch der Welt
Der schlimmste Mensch der Welt | © NFI (Norwegian Film Institute)
Der norwegische Regisseur Joachim Trier zeichnet in seinem neuesten Film das Portrait einer jungen Frau, die jede Entscheidung in Ihrem Leben anzweifelt - sowohl beruflich als auch privat. Die Suche nach der eigenen Identität, überfordert und überwältigt von der Fülle an Möglichkeiten die das Leben bietet, steht im Mittelpunkt des Geschehens. Ein kreatives, intelligentes Drama - mit Humor erzählt. Oscar-nominiert in den Kategorien "Bester internationaler Film" und "Bestes Originaldrehbuch".

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Produktionsland Norwegen
Regie Joachim Trier
Drehbuch Eskil Vogt und Joachim Trier
Produktion Oslo Pictures AS
Musik Gisle Tveito
Genre Drama, Komödie
Mit diesem Film ist es dem Regisseur Joachim Trier gelungen, die Aufmerksamkeit der internationalen Filmwelt auf das kleine und doch große Norwegen zu lenken. Mit Humor und Tiefsinn bringt Trier die Geschichte einer jungen Frau auf die Leinwand, die in der Fülle an Möglichkeiten die sich in ihrem Leben bieten, nicht in der Lage ist Entscheidungen zu treffen, bis diese – zum Teil – nicht mehr in ihrer Hand liegen. 
Der schlimmste Mensch der Welt
Renate Reinsve als Julie und Anders Danielsen Lie als Aksel | © NFI (Norwegian Film Institute)
Ein Film über das Zurechtkommen, oder eben nicht, mit den Normen und Erwartungshaltungen der Gesellschaft. Ein beeindruckendes Portrait das nicht zuletzt auch auf die schauspielerische Glanzleistung der Hauptdarsteller zurückzuführen ist – zum ersten Mal in der norwegischen Filmgeschichte erhielt eine Protagonistin den Preis für die beste Schauspielerin bei den Filmfestspielen in Cannes. - Königl. Norwegische Botschaft

Donnerstag, 17. November 2022

Away - Vom Finden des Glücks

OV: Projàm

Vorstellung: 16:30 Uhr, im Mittleren Saal der Wiener Urania, Lettland 2019, 73 Min., lett. OF, deutsch UT
VOM FINDEN DES GLÜCKS ist ein einzigartiges Meisterwerk des modernen Animationsfilmes. Bemerkenswert ist, dass der Film von nur einer einzigen Person umgesetzt wurde. Über drei Jahre verbrachte der lettische Zeichner Gints Zilbalodis mit der Arbeit an seinem ersten abendfüllenden Spielfilm und erschuf im Alleingang, ohne jegliche Unterstützung, eine bezaubernde Geschichte und eine phantastische Bilderflut, die in Verbindung mit der unvergesslichen Filmmusik und einem makellosen Sounddesign den Zuschauer auf eine fast schon hypnotisch fesselnde Traumreise, ohne jegliche Dialoge entführt. 

Away - Vom Finden des Glücks - Szenebild
Away - Vom Finden des Glücks | © GINTS ZILBALODIS
Ein Junge erwacht, an einem Fallschirm hängend, auf einer einsamen Insel. Er weiß weder wie er dorthin kam, noch wie er diesen Ort wieder verlassen soll - und dann zeigt sich am Horizont die Silhouette eines bedrohlichen schwarzen Ungetüms, welches langsam, aber unaufhaltsam näher kommt. Auf der Flucht vor dem gigantischen Schatten findet der Junge ein Motorrad und eine Tasche mit nützlichem Zubehör und schon bald gesellt sich ein kleiner gelber Vogel zu dem ratlosen Jungen. 
Damit beginnt eine traumartige Reise epischen Ausmaßes auf zwei Rädern quer durch die Insel, über spiegelnde Seen, blühende Felder, schroffe Berge und endlose Brücken, immer auf der Suche nach dem einzigen Ort welcher wieder nach Hause führen könnte. Doch der stumme Gigant hinter Ihnen gibt nicht auf. Er kommt näher und näher...
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Die Grundidee von AWAY – VOM FINDEN DES GLÜCKS ist unser gemeinsames, universelles Bedürfnis, eine Verbindung zu finden und unseren Alltagsschrecken zu entkommen. Für den unermüdlichen Einzelkämpfer Gints Zilbalodis hat sich der Einsatz gelohnt: AWAY – VOM FINDEN DES GLÜCKS lief nicht nur erfolgreich auf renommierten Festivals wie Shanghai, Zagreb und dem "Fantasia" in Montreal, sondern konnte auf den Animationsfilmfestivals "Annecy" und "Aima Mundi" die begehrten Hauptpreise mit nach Hause nehmen. Faszinierende Unterhaltung für alle, die noch träumen können!
Produktionsland Lettland
Regie Gints Zilbalodis
Drehbuch Gints Zilbalodis
Produktion Gints Zilbalodis
Musik Gints Zilbalodis
Genre Animation

Donnerstag, 17. November 2022

Tigers

OV: Tigrar

Vorstellung: 18:00 Uhr, im Kinosaal der Wiener Urania, Schweden 2021, 116 Min., schw. OF, deutsch UT

Tigers - Szenebild
Tigers | © Piodor Gustafsson, Lucia Nicolai, Marcello Paolillo, Birgitte Skov
Eine Reise auf Leben und Tod durch die moderne Fußballindustrie. Mit pechschwarzem Humor und einem einzigartigen Blick auf die Welt des Sports, erzählt Ronnie Sandahl in seinem zweiten Spielfilm als Regisseur, die wahre Geschichte, wie das 16-jährige Fußballtalent Martin Bengtsson, an einen italienischen Großklub verkauft wurde - ein Kindheitstraum, welcher sich in einen schaurigen Albtraum verwandelte. Eine Coming-of-Age-Geschichte, über die leidenschaftliche Besessenheit eines jungen Mannes, in einer Welt, in der Alles und Jede*r seinen Preis hat.

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Produktionsland Schweden, Italien, Dänemark
Regie Ronnie Sandahl
Drehbuch Ronnie Sandahl
Produktion Piodor Gustafsson, Lucia Nicolai, Marcello Paolillo, Birgitte Skov
Musik Jonas Colstrup
Genre Drama, Sonstiges
"Die NORDIALE ist ein gutes Beispiel für die Zusammenarbeit der Nordischen und Baltischen Botschaften in Wien." - Schwedische Botschaft

Donnerstag, 17. November 2022

Forest Giant / Der Waldriese

OV: Metsäjätti

Vorstellung: 20:30 Uhr, im Kinosaal der Wiener Urania, Finnland 2020, 88 Min., finn. OF, engl. UT

Forest Giant - Szenebild
Forest Giant | © Solar Films Oy
Pasi, Sohn eines Trinkers aus Törmälä, hat es geschafft. Er ist Abteilungsleiter eines internationalen Holzkonzerns. Eines Tages wird er in die Stadt seiner Kindheit entsandt und wird gebeten, in der örtlichen Forstfabrik Entlassungen durchzusetzen. Als Belohnung winkt der nächste Schritt auf der Karriereleiter. Der Karrieresprung kommt ihm sehr gelegen, da er mit seiner Frau ein Kind erwartet. Bei der Ankunft trifft er auf seinen Jugendfreund Janne, welcher ihm den Bau einer Eisenbahn empfiehlt, welche das Werk profitabler machen könnte. Um den Plan durchzusetzen macht Pasi Janne zum Politiker. Doch kaum hat Janne bei den Wahlen gewonnen, trifft die Firmenleitung eine Entscheidung, die Pasi sein mühsam erworbenes Ansehen in Törmälä kosten könnte.

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Produktionsland Finnland
Regie Ville Jankeri
Drehbuch Ville Jankeri, Timo Turunen
Produktion Solar Films Oy
Musik keine Angabe
Genre Drama
"Es ist wichtig, dass auch Filme außerhalb des Mainstreams und in Originalsprachen gezeigt werden und die nordischen und baltischen Staaten bei der Nordiale die Gelegenheit bekommen, dies zu tun." - Finnische Botschaft

Freitag, 18. November 2022

The Sign Painter

OV: Pilsèta pie upes

Vorstellung: 18:00 Uhr, im Kinosaal der Wiener Urania, Lettland 2019, 112 Min., lett. OF, engl. UT
Die Tragikomödie „The Sign Painter“, erzählt von Ansis, einem jungen lettischen Schildermaler, der sich nichts mehr wünscht, als die freigeistige Zisla, die Tochter eines lokalen jüdischen Kaufmanns, zu heiraten und eine Karriere als Künstler zu ergreifen. Doch seine einfachen Träume werden bald durch die Serie an Umbrüchen in seinem Land hinweggefegt.
The Sign Painter - Szenebild
The Sign Painter | © Guntis Trekteris (Ego Media)
Dabei wird sein Schicksal zur Linse, durch die wir den unerbittlichen und zunehmend absurden Marsch Lettlands durch eine kurze, aber bedeutsame Periode der Geschichte wahrnehmen - von der lettischen Diktatur der 1930er Jahre über die sowjetische Besatzung, bis zur Eroberung durch die Nazis und der endgültigen Unterwerfung des Landes in der Sowjetunion. Ansis, der sich in diesen Jahren bemüht sich unter jedem neuen Regime neutral und unauffällig zu verhalten, fällt es aber schwer, sich unter den wechselnden, gegnerischen Kräften von Widerstand und Konformität treu zu bleiben. Weder Zislas Faszination für kommunistische Ideale, noch das Heirats-Verbot Ihres Vaters, können Ansis von seinem Weg abbringen. Da betritt eine junge lettische Schönheit, Naiga, die Bühne und bietet Ansis eine weniger komplizierte, scheinbar vorhersehbarere Zukunft.
Ansis findet sich in der absurden Position wieder Schilder zu malen, die die Region unter anderem als „judenfrei“ deklarieren und als um ihn herum die ersehnte Normalität immer mehr zerbricht und die Gewalt weiter zunimmt, wird für Ansis das einfache Überleben zum größten Akt von Heldentum.
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Produktionsland Lettland, Litauen, Tschechien
Regie Viesturs Kairiss
Drehbuch Viesturs Kairiss
Produktion Guntis Trekteris (Ego Media)
Musik Juste Janulyte
Genre Tragicomedy
„Zusammen mit unseren baltischen und nordischen Kolleg*innen in Wien freuen wir uns, unsere Kultur in einer fesselnden visuellen Erzählung den ZuschauerInnen bekannt zu machen.“ – Lettische Botschaft

Freitag, 18. November 2022

A perfectly normal family

OV: En helt almindelig familie

Vorstellung: 18:30 Uhr, im Mittleren Saal der Wiener Urania, Dänemark 2020, 93 Min., dän. OF, engl. UT

A perfectly normal family - Szenebild
A perfectly normal family | © Salzgeber
Emma dachte Ihre Familie ist wie alle anderen Familien. Bis Ihr Vater sich als Trans outet und erklärt, dass er fortan als Frau Leben möchte. Während Papa Thomas zu Agnete wird, verändert sich auch die Beziehung zwischen Vater und Tochter und Emma lernt, dass Veränderung genau das ist, was "ganz normal" ist. Mit Feingefühl und Humor zeichnet Reymann, basierend auf Ihren eigenen Erfahrungen, das Portrait einer Familie, welche sich von heteronormativen Vorstellungen lösen muss, um eine gemeinsame Zukunft zu haben.

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Produktionsland Dänemark
Regie Malou Reymann
Drehbuch Malou Reymann, Maren Louise Käehne (Co Autorin), Rune Schjøtt-Wieth (Co Autor)
Produktion Matilda Appelin, Renè Ezra
Musik August Rosenbaum
Genre Drama
"Dänemark ist und bleibt ein Filmland, mit Anfängen, die bis ins Ende des 19. Jhd. zurückgehen. Von Stummfilmklassikern bis hin zu experimentellen Dogma Streifen – dänische Produktionen haben immer begeistert. Wir als Botschaft sehen es auch als unsere Aufgabe dafür zu sorgen, dass der dänische Film weiterhin sein Publikum im Ausland erreicht. Die NORDIALE bietet hierfür den perfekten Rahmen. " - Botschaft und ständige Vertretung Dänemarks

Freitag, 18. November 2022

The Little Comrade

OV: Seltsimees laps

Vorstellung: 20:30 Uhr, im Kinosaal der Wiener Urania, Estland 2018, 100 Min., estn. OF, engl. UT

The Little Comrade - Szenebild
The Little Comrade | © Amrion
Es ist das Jahr 1950 im sowjetischen Estland und die stalinistische Terrormaschinerie arbeitet auf Hochtouren. Die Mutter der 6-jährigen Leelo wird vor Ihren Augen verhaftet. "Wenn du ein braves Kind bist, komme ich bald wieder", sind die letzten Worte Ihrer Mutter, als Sie mit vorgehaltener Waffe abgeführt wird. Leelo zeigt sich also von Ihrer besten Seite, aber Ihre Mutter kehrt nicht zurück. Die Angst schleicht sich in die Seele des Kindes, dass es Ihre Schuld ist warum Ihre Mutter nicht mehr hier ist. Die Verwirrung wächst, da "Gut" und "Schlecht" in diesen unruhigen Zeiten keine Bedeutung mehr zu haben scheinen. Warum...

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Produktionsland Estland
Regie Moonika Siimets
Drehbuch Moonika Siimets
Produktion Amrion
Musik Tõnu Kõrvits
Genre Drama

Samstag, 19. November 2022

Ladies of Steel

OV: Teräsleidit

Vorstellung: 18:00 Uhr, im Kinosaal der Wiener Urania, Finnland 2020, 92 Min., finn. OF, engl. UT

Ladies of Steel - Szenebild
Ladies of Steel | © Helsinki-filmi Oy
Inkeri, 75 Jahre, hat Ihren Mann mit einer soliden eisernen Bratpfanne auf den Kopf geschlagen und plant Ihn in Ihrem Garten zu begraben. Bevor Sie den Rest Ihres Lebens im Gefängnis verbringen muss, möchte Sie das Leben noch einmal so richtig ausleben. Inkeri nimmt Ihre Schwestern Sylvi und Raili mit auf einen Ausflug in den Koli Nationalpark. Wird Inkeri in sich selbst jene freie junge Frau wider finden, welche sich in den 1970er Jahren, als Feministin, eine Revolution wünschte?

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Produktionsland Finnland
Regie Pamela Tola
Drehbuch Pamela Tola, Aleksi Bardy
Produktion Helsinki-filmi Oy
Musik Panu Aaltio
Genre Komödie

Samstag, 19. November 2022

Sandra gets a Job

OV: Sandra saab tööd

Vorstellung: 18:30 Uhr, im Mittleren Saal der Wiener Urania, Estland 2021, 96 Min., estn. OF, engl. UT

Sandra Gets a Job - Szenebild
Sandra Gets a Job | © Kopli Kinokompanii
Ein Psychodrama über eine junge promovierte Physikerin, welche unerwartet Ihren Job in einer Interessensforschungsgruppe verliert. Einen neue Stelle zu bekommen scheint auf den ersten Blick einfach, doch nach einigen Misserfolgen fühlt sich Sandra immer deutlicher arbeitslos. Jeder neue Versuch einen Job zu finden, ist ein zunehmend demütigender Weg um die Bewertung, Anpassung und das Handeln. Außerdem muss Sie Ihr Scheitern verheimlichen, zumindest vor Ihren erfolgreichen Eltern, welche auch in der Welt der Wissenschaft tätig sind.

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Produktionsland Estland
Regie Kaupo Kruusiauk
Drehbuch Kaupo Kruusiauk
Produktion Kopli Kinokompanii
Musik Horret Kuus
Genre Drama
"Die Botschaft & Ständige Vertretung Estlands bei der Internationalen Organisation in Wien ist sehr erfreut, dass das NORDIALE Filmfestival im Jahr 2022 wieder stattfindet! Für uns bedeuten die Filmtage ein genussvolles Widererkennen der unterschiedlichsten Facetten unserer Kultur." - Botschaft und ständige Vertretung Estlands      

Samstag, 19. November 2022

Queen of Hearts

OV: Dronningen

Vorstellung: 20:00 Uhr, im Kinosaal der Wiener Urania, Dänemark, Schweden 2019, 128 Min., dän. OF, engl. UT

Queen of Hearts - Szenebild
Queen of Hearts | © Caroline Blanco, Renè Ezra
Anne und Peter leben mit Ihren Töchtern ein harmonisches Leben. Anwältin Anne, die sich für Missbrauchsopfer und Jugendliche einsetzt, glaubt jederzeit zu wissen was richtig ist. Als Gustav, Peters Sohn aus einer früheren Ehe, bei Ihnen einzieht, breitet sich aber Ungewissheit in Annes Leben aus. Gustav wird für Sie zur Versuchung, sich einer Welt hinzugeben - einer, die nicht zwischen richtig und falsch unterscheidet. Eine Grenze wird überschritten - mit fatalen Konsequenzen.

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Produktionsland Dänemark, Schweden
Regie May el-Toukhy
Drehbuch Maren Louise Käehne, May el-Toukhy
Produktion Caroline Blanco, Renè Ezra
Musik Jon Ekstrand
Genre Drama

Samstag, 19. November 2022

Der Sprung

OV: Suolis

Vorstellung: 20:30 Uhr, im Mittleren Saal der Wiener Urania, Litauen 2020, 84 Min., lit. OF, engl. UT

Der Sprung - Szenebild
Der Sprung | © Moonmakers (LT), VFS Films (LV)
Es ist das Jahr 1970. Zum Erntedankfest trifft ein US-Patrouillenboot, im Atlantik, auf ein sowjetisches Fischereifahrzeug. Ein litauischer Seemann springt im verzweifelten Streben nach Freiheit auf das amerikanische Boot. Zu seinem Entsetzen und zum Aufschrei der Weltmedien, überführen ihn die Amerikaner wieder an die Sowjets. Durch seltenes Archivmaterial und der dramatischen Nachstellung von dem 86-jährigen Simas Kudirka, erleben wir erneut ein unvorhersehbares Durcheinander des Kalten Krieges.

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Produktionsland Litauen
Regie Giedrė Žickytė
Drehbuch Giedrė Žickytė
Produktion Moonmakers (LT), VFS Films (LV)
Musik Kipras Masanauskas
Genre Biographie, Drama

Samstag, 19. November 2022

The most beautiful boy in the world

OV: The most beautiful boy in the world

Vorstellung: 22:30 Uhr, im Kinosaal der Wiener Urania, Schweden 2021, 94 Min., schw. OF, deutsch UT

The most beautiful boy in the world - Szenebild
The most beautiful boy in the world | © Mantaray Film
Fünfzig Jahre nach der Premiere von Viscontis Verfilmung von Thomas Manns Tod in Venedig, nimmt uns Björn Andrèsen, der ehemalige Teenie Star, der die legendäre Rolle des Tadzio in Viscontis Meisterwerk spielte, mit auf eine bemerkenswerte Reise. Sie führt durch persönliche Erinnerungen, Filmgeschichte, Sternenstaub und Tragödie und ist möglicherweise Björns letzter Versuch, sein Leben wieder auf Kurs zu bringen.

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Produktionsland Schweden
Regie Kristina Lindström, Kristian Petri
Drehbuch Kristina Lindström, Kristian Petri
Produktion Mantaray Film
Musik Anna von Hausswolff, Filip Leyman
Genre Dokumentation

Sonntag, 20. November 2022

Die Retrospektive von Jonas Mekas

OV: Die Retrospektive von Jonas Mekas

Vorstellung: 16:00 Uhr, im Dachsaal der Wiener Urania, Litauen 2012, 68 Min., engl. OF, engl. UT
Jonas Mekas (1922-2019) war ein litauisch-amerikanischer Filmregisseur, Autor und Kurator. Er wurde oft „der Pate des amerikanischen Avantgardekinos“ genannt. In diesem Jahr feiert Litauen das 100-jährige Jubiläum der Geburt von Jonas Mekas.
Jonas Mekas arbeitete mit Andy Warhol, Yoko Ono, John Lennon und George Maciunas. Die Retrospektive von Jonas Mekas ist ein Film, welcher aus verschiedenen kurzen Szenen besteht. Auch ist diese Dokumentation eine Art autobiografisches, tagebuchartiges Gedicht, eine Feier des Glücks und des Lebens. "Ich halte mich für einen glücklichen Mann". - J.M. 
Bei dieser Gelegenheit bietet die NORDIALE den Fans des Avantgarde-Kinos die Möglichkeit, Mekas' Dokumentaraufnahmen zu genießen. Nicht nur das – am Rande der Filmvorführung lädt die litauische Botschaft in Wien nordisch-baltische Kino Fans zu einem informellen Abend, mit Gästen aus dem litauischen Filmumfeld und Diskussion über den Einfluss von Mekas auf die Filmkunst weltweit und bis heute ein.
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Produktionsland Litauen, USA
Regie Jonas Mekas
Drehbuch Jonas Mekas
Produktion Jonas Mekas
Musik Auguste Varkalis
Genre Dokumentation, Biographie

Sonntag, 20. November 2022

Die Welle

OV: Bølgen

Vorstellung: 18:30 Uhr, im Mittleren Saal der Wiener Urania, Norwegen 2015, 105 Min., norw. OF, deutsch UT

Die Welle - Szenebild
Die Welle | © Fantefilm Fiksjon AS
Die Handlung dieses norwegischen Katastrophenfilmes basiert teils auf wahren Begebenheiten. Ein Erdrutsch am Geirangerfjord löst eine gewaltige Flutwelle aus. Den Bewohner*innen in Geiranger bleiben zehn Minuten um sich in Sicherheit zu bringen. Ein Kampf gegen die Zeit beginnt, in dem die gewaltigen Kräfte der norwegischen Natur nicht mehr aufzuhalten sind.

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Produktionsland Norwegen
Regie Roar Uthaug
Drehbuch John Kåre Raake und Harald Rosenløw Eeg
Produktion Fantefilm Fiksjon AS
Musik Magnus Beite, Christian Schaanning
Genre Drama

Ticketpreise und Information

Ab 26. September startet der Vorverkauf! Sie können die Tickets ab diesem Zeitpunkt bei uns in der VHS Wiener Urania (Uraniastraße 1, 1010 Wien) direkt vor Ort kaufen oder über unsere Website (für die jeweilige Filmvorstellung) online buchen.
Im Falle einer Onlinebuchung bitten wir Sie eine Bestätigung mitzunehmen, diese gilt dann als gültiges Eintrittsticket.
Saal Ticketpreis
Kinosaal € 8,00
Mittlerer Saal € 6,50
Rollstuhlplatz (gilt für beide Säle) kostenlos
Dachsaal (gültig für die Vorstellung am So. um 16:00 Uhr) € 6,50
Filmpass (5 Filme nach Wahl) € 22,00
Glücksrad
Im Zeitraum der Nordiale wird es ein Glücksrad geben, bei welchem Sie mit einem gültig erworbenen Filmticket an der Verlosung teilnehmen können. Es gibt jede Menge zu gewinnen.
Ausstellung
Ebenfalls findet im Rahmen der Nordiale, im Hauptfoyer, eine kleine Ausstellung statt, in der die Filmgeschichte der nordischen und baltischen Länder noch einmal mehr in den Vordergrund gerückt wird.
Wir freuen uns auf Sie!

Wir bedanken uns bei den beteiligten Botschaften

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren

Die Wiener Städtische ist die größte Einzelgesellschaft der internationalen Versicherungsgruppe Vienna Insurance Group und zählt zu den führenden Versicherungen in Österreich. Erfahrung, verlässliche Mitarbeiter*innen und innovative Produkte sind die Basis des Geschäfts. „Ihre Sorgen möchten wir haben“ – in der Wiener Städtischen gelebte Realität seit mehr als 195 Jahren. 
Das Unternehmen steht seinen Kunden als Sicherheitspartner Nummer Eins zur Seite: Mit rund 4.000 Mitarbeiter*innen, davon 2.000 Berater*innen in neun Landesdirektionen und rund 130 Geschäftsstellen, bietet die Wiener Städtische persönliche Beratung und Betreuung flächendeckend in ganz Österreich. Als wichtiger Investor in heimische Unternehmen und Infrastruktur ist die Wiener Städtische außerdem ein bedeutender Impulsgeber für den Wirtschaftsstandort Österreich. Die Wiener Städtische ist auf dem österreichischen Versicherungsmarkt in allen Sparten tätig. Mit einer vielfältigen Produktpalette bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Versicherungslösungen und Sicherheit in vielen Lebensbereichen – sowohl im privaten als auch im Gewerbe- und Firmenkundenbereich.
Die ÖSG - Österreichisch-Schwedische Gesellschaft ist eine Freundschaftsgesellschaft, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die persönlichen und kulturellen, sowie wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen Österreich und Schweden zu pflegen und zu fördern. Bei kulinarischen Abenden wie der "öppet kök" oder der traditionellen "kräftskiva" haben Mitglieder*innen und Freund*innen der ÖSG die Gelegenheit eine Gaumenreise nach Schweden zu erleben. Bei unseren Sprachkursen und dem gemeinsamen "prata svenska" wird nicht nur die richtige Aussprache und Grammatik gelehrt, sondern auch über aktuelle Themen gesprochen. Unsere Gesellschaft geht auf die im Jahr 1920 von österreichischen Student*innen, die bei Aufenthalten in Schweden die schwedische Sprache und Kultur kennen gelernt hatten, gegründete SVEA zurück. Die ÖSG in ihrer heutigen Ausprägung wurde am 18. September 1946 gegründet. ÖSG Mitglieder*innen sind heute sowohl Österreicher*innen und andere Bürger*innen aller Altersgruppen, mit Interesse und Liebe für Schweden als auch Schwed*innen, die in Österreich leben und den Kontakt zu ihrer Heimat sowie den Austausch mit Österreicher*innen mit Schwedenbezug pflegen möchten.

Wir bedanken uns bei unseren Kooperationspartner*innen