Diese Methode kommt aus der Theaterpädagogik. Sie eignet sich gut für größere Gruppen, in der Schüler*innen sind, die sich gerne bewegen. Damit kann die Stimmung aufgelockert werden, aber auch das Gelernte wiederholt werden. Die Aktivität kommt ohne ausschweifende Erklärungen aus, weswegen sie sich auch für Deutsch Start und Alphabetisierungskurse anbietet.
Eine Person (am ehesten der*die Lernbetreuer*in) stellt sich in die Mitte oder vor die Tafel und sagt, wen oder was sie darstellt. Das kann eine Person, ein Tier, eine Pflanze, ein Gegenstand oder etwas Abstraktes sein. Die Personen positionieren sich und dann bleiben sie so stehen oder in Bewegung (z. B.: auf der Stelle gehen, hin und her schaukeln, gähnen und sich strecken, ...).
Das Thema des „Bildes” kann zum soeben behandelten Stoff passen oder völlig frei gewählt werden.
Hier ist ein Beispiel, wie so ein „Bild” gemalt werden kann:
Person A: „Ich bin ein Baum im Stadtpark.” Sie stellt sich mit ausgestreckten Armen hin und bewegt sich leicht hin und her.
Person B: „Ich bin ein Hund, der um den Baum rennt.” Sie krabbelt auf allen Vieren um Person A herum.
Person C: „Ich bin ein Ball, den jemand vergessen hat.” Sie setzt sich auf den Boden und macht sich kugelrund.
Usw.
Es geht so lange weiter, bis alle Personen Teil des Bilds sind. Am Ende kann dem Bild ein Titel gegeben werden.
Anmerkungen und Tipps
Die Aktivität funktioniert mit Gruppen ab fünf Personen besser, da das “Bild” dann vielfältiger wird.
Weitere Vorschläge für die Anfänge eines lebendigen Bildes :