Geschichte

Aufarbeitung des Holocausts in der österreichischen Literatur

  • Veranstalter:  VHS Penzing
  • 08.10.2018 , 18:30-20:00 Uhr
  • Kursleitung: Franz Mock
  • Kursort: VHS Penzing *, Hütteldorfer Straße 112 , 1140 Wien
  • Kurs-Nr. 1186004
  • 1,5 Unterrichtseinheiten
Der Holocaust stellt den gesamtgesellschaftlichen Zivilisationsbruch der Weltgeschichte schlechthin dar. Über 6 Millionen Juden fielen einem politischen System zum Opfer, dessen menschenverachtende Ausmaße noch heute unbegreiflich erscheinen. Dieser Bruch findet sich auch in der österreichischen Literatur wieder: Schriftstellerinnen und Schriftsteller verschiedener Jahrzehnte und Gattungen schreiben gegen das Vergessen und den lange gängigen Mythos, Österreich sei das erste Opfer des nationalsozialistischen Terrors gewesen, an. Der Vortrag beleuchtet die verschiedenen Strategien und Wege, mit denen sich SchriftstellerInnen wie Elfriede Jelinek, Ingeborg Bachmann und Thomas Bernhard mit diesem brisanten und schwerwiegenden Thema auseinandersetzen. Auch heute weitestgehend in Vergessenheit geratene AutorInnen wie etwa Fritz Hochwälder werden im Vortrag behandelt.
€ 6,00