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Geschichte

1919 - Frauenwahlrecht in Österreich

Vortrag zum Jahresthema SDG 5
  • Veranstalter:  VHS Meidling
  • 15.04.2020 ,
  • Kursleitung: Alexander Groh, Bakk.phil. B.A.
  • Kursort: VHS Schönbrunner Straße, Schönbrunner Straße 213-215 , 1120 Wien
  • TeilnehmerInnen: 6 - 15
  • Kurs-Nr. 62200800
  • 1,5 Unterrichtseinheiten
Das Jahresthema 2020: Nachhaltigkeitsziel (Sustainable Development Goals) 5: Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung für alle Frauen und Mädchen erreichen

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges und der Ausrufung der Republik wurde in Österreich das allgemeine und gleiche Frauenwahlrecht eingeführt. Ab 1918 hatten somit auch die Frauen in Österreich das aktive und passive Wahlrecht, nachdem das allgemeine und gleiche Männerwahlrecht bereits 1907 eingeführt worden war. In historischer Perspektive ist die Einführung des Frauenwahlrechts nicht nur als direkte Folge des Weltkrieges und der spezifischen politischen und gesellschaftlichen Situation nach dem Zusammenbruch der k.-u.-k.-Monarchie zu sehen. Sie ist v.a. als das Resultat eines lang andauernden und harten Kampfes der Frauen um Partizipations-möglichkeiten zu werten, bei dem Männerinteressen immer wieder den Interessen von Frauen übergeordnet wurden.

Diese Veranstaltung ist Teil des Jahresschwerpunkts VHS – nachhaltig!
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€ 6,00