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Soziologie

Pressefreiheit in Österreich: so schlecht wie nie! (Webinar) Webinar

  • Veranstalter:  VHS Wiener Urania
  • 02.06.2021 , 19:30 - 21:00 Uhr
  • Kursort: Webinar
  • TeilnehmerInnen: 8 - 100
  • Kurs-Nr. 10506608
  • 1.50 Unterrichtseinheiten, davon 0.00 online
Das Bild der österreichischen Medienlandschaft zeigt sich weiterhin getrübt: Anstelle von journalistischer und qualitätsvoller Leistung und Vielfalt wird derzeit die Medienwirtschaft gefördert. Aktuell werden großzügige Regierungsinserate ohne viel Informationsgehalt geschaltet.
Besonders für Aufsehen gesorgt hat die Nachricht, dass sich die derzeitige Regierung für Regierungswerbung und Kreativleistungen 210 Mio. Euro für die kommenden vier Jahre gesichert hat – ohne jedoch nur eine einzige Maßnahme zur Gewährleistung von Pressefreiheit und Meinungsvielfalt zu beschließen.
Um eine liberale Demokratie zu garantieren, braucht es unabhängige und kritischen Journalismus, der keine Ruhigstellung durch Ministerien fürchten muss.
Reporter ohne Grenzen hat Österreich aufgrund der vorherrschenden Tendenzen beim diesjährigen Ranking ein noch schlechteres Zeugnis als im Vorjahr ausgestellt. Im Vortrag werden Gründe dafür beleuchtet und die Macht der vierten Staatsgewalt sorgfältig analysiert.

Univ.-Prof. Dr. Fritz Hausjell zählt zu den renommiertesten Kommunikationswissenschaftlern und Medienexperten des Landes. Er ist stellvertretender Vorstand des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Zu seinen Forschungsgebieten zählen Journalismus im Dritten Reich und seine Folgewirkungen. Er ist Vorstandsmitglied von Reporter ohne Grenzen.


€ 6,00