Politik

Die Israel-Boykottbewegung: Alter Hass in neuem Gewande

  • Veranstalter:  Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung
  • 29.05.2019 , 18:30 - 20:00 Uhr
  • Kursleitung: Mag. Florian Markl
  • Kursort: Jüd. Institut f. Erwachsenenbildung, Praterstern 1 , 1020 Wien
  • TeilnehmerInnen: 1 - 50
  • Kurs-Nr. FV19466
  • 1,5 Unterrichtseinheiten
Ihren Selbstdarstellungen zufolge sei die Israel-Boykottbewegung BDS 2005 als Reaktionen auf einen Aufruf der palästinensischen Zivilgesellschaft entstanden, trete bloß für die Einhaltung der Menschenrechte der Palästinenser ein und habe mit Antisemitismus nichts zu tun. So gut wie nichts davon trifft zu. Die Berufung auf die palästinensische Zivilgesellschaft soll die tatsächlichen Wurzeln der Boykottbewegung vernebeln; BDS geht es weder um Menschenrechte, noch um die Lebensumstände der Palästinenser, sondern um die Verdammung und Delegitimierung Israels; und BDS vertritt tatsächlich alten Hass in neuem Gewand. In der BDS-Propaganda wird Israel, der Jude unter den Staaten, auf grotesk verzerrte Art und Weise diffamiert, ausgesondert und völlig anders behandelt als alle anderen Länder der Welt. Hieß es früher: Kauft nicht beim Juden!, so lautet die Parole heute: Boykottiert Israel!.

Florian Markl ist wissenschaftlicher Leiter von Mena Watch, einem unabhängigen Nahost-Thinktank in Wien, und zuletzt Ko-Autor des Buches Vereinte Nationen gegen Israel. Wie die UNO den jüdischen Staat delegtimiert.
€ 6,00