Geschichte

Die Geschichte des SC Hakoah. Ein jüdischer Sportverein

Das Runde muss ins Eckige – eine Veranstaltungsreihe anlässlich der Fußball-EM
  • Veranstalter:  Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung
  • 26.05.2020 , 18:00 - 19:30 Uhr
  • Kursleitung: Univ.-Prof.Dr. Paul Haber
  • Kursort: Jüd. Institut f. Erwachsenenbildung, Praterstern 1 , 1020 Wien
  • TeilnehmerInnen: 6 - 30
  • Kurs-Nr. 10455130
  • 1,5 Unterrichtseinheiten
Der SC Hakoah Wien blickt auch auf eine stolze Fußball-Vergangenheit zurück: 1925 war man erster österreichischer Meister im Profifußball. Im folgenden Jahr folgte eine Tournee durch die USA. Selbst der englische Spitzenverein West Ham United musste sich einst der Hakoah geschlagen geben. Es war das erste Mal, dass ein Fußballclub aus Kontinentaleuropa einen englischen Verein auswärts schlagen konnte. Der SC Hakoah war nicht nur ein erfolgreicher, sondern auch besonderer Verein. Die Wiener Hakoah ist ein jüdischer Sportverein. 1938 wurde der Verein von den Nationalsozialisten zerschlagen. Spieler und Funktionäre wurden verfolgt und ermordet. Aber Hakoah bedeutet Kraft auf Hebräisch: Bereits nach Ende des Krieges 1945 kam es zu einer Generalversammlung. Bis heute ist die Hakoah ein wichtiger Bestandteil der Wiener Sportlandschaft. Jedoch existiert die einst erfolgreiche Fußballabteilung nicht mehr. Wer waren die Spieler und Funktionäre der einst so erfolgreichen Mannschaft und was wurde aus ihnen? Warum ist es bis heute zu keiner Neugründung der Fußballabteilung gekommen? Der Vortragende Univ. Prof. Dr. Paul Haber ist Präsident der Hakoah, Lehrender an der Universität Wien und war Mannschaftsarzt des österreichischen Olympiateams.
€ 0,00