Politik

Nach der Shoah - Politik und Antisemitismus in Österreich nach 1945

Buchpräsentation
  • Veranstalter:  Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung
  • 31.03.2020 , 18:30 - 20:00 Uhr
  • Kursort: Jüd. Institut f. Erwachsenenbildung, Praterstern 1 , 1020 Wien
  • TeilnehmerInnen: 6 - 30
  • Kurs-Nr. 10457156
  • 1,5 Unterrichtseinheiten
Barbara Serloth: Nach der Shoah
Politik und Antisemitismus in Österreich nach 1945
Die Zweite Republik konstituierte sich in ihrem Selbstverständnis als Gegenthese zum Nationalsozialismus. Gleichzeitig war sie Tätergesellschaft mit all den damit verbundenen Narrativen und Abwehrhaltungen.
Die Autorin geht der Frage nach, wie sich der, trotz aller gegenteiliger Beteuerungen, tief verwurzelte Antisemitismus in der »beobachteten Demokratie« der Nachkriegsjahre auf die Restitutions- und Gleichberechtigungsforderungen der österreichischen Juden und Jüdinnen ausgewirkt hat.
Ebenso analysiert sie die politischen und parlamentarischen Diskurse, die Gesetzwerdungsprozesse und letztlich die Restitutionsgesetze und zeigt die ambivalente, ausgrenzende Haltung der politischen Eliten auf. Das Vorurteil, dass Juden und Jüdinnen, die ihr Eigentum zurückforderten, sich bereichern wollten, blieb dabei zentral.
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