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Politik

Antisemitismus – was ist das eigentlich?

Teil der Vortragsreihe "2021 – Kontroversen um und mit Antisemitismus" in Kooperation mit dem DÖW
  • Veranstalter:  Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung
  • 11.11.2021, 18:30 - 20:00 Uhr
  • Kursleitung: Univ.-Doz. Dr. Brigitte Bailer-Galanda
  • Kursort: DÖW, Salvatorgasse 7 , 1010 Wien
  • TeilnehmerInnen: 6 - 15
  • Kurs-Nr. 10526357
  • 1.50 Unterrichtseinheiten, davon 0.00 online
Seit dem 19. Jahrhundert wurde in verschiedener Weise versucht zu definieren, was Antisemitismus sei. Dabei waren stets auch Widerstände jener zu überwinden, die sich fälschlich kritisiert sahen. Ähnliches geschieht auch heute: der umfassenden Arbeitsdefinition von Antisemitismus, die die International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) vorgelegt hat, werden aus verschiedenen Gründen andere Definitionen entgegen gestellt, darunter zuletzt auch die sogenannte „Jerusalem Declaration“ (JDA). Der Vortrag wird sich mit der Definition der IHRA sowie den Motiven ihrer KritikerInnen auseinandersetzen.

Brigitte Bailer, Sozialwissenschafterin und Historikerin, 2004-2014 wissenschaftliche Leiterin des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes, Dozentin am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, seit 2005 Mitglied der österreichischen Delegation zur IHRA. Forschungen zu Widerstand und Verfolgung in der NS-Zeit, Rechtsextremismus und Holocaustleugnung nach 1945 sowie zum Umgang Österreichs mit den Opfern des Nationalsozialismus.
Diese Veranstaltung ist bereits vorbei.