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Politik

Antisemitismus in Zeiten von Pandemie und Corona-Protest

Teil der Vortragsreihe "2021 – Kontroversen um und mit Antisemitismus" in Kooperation mit dem DÖW
  • Veranstalter:  Jüdisches Institut für Erwachsenenbildung
  • 18.11.2021, 18:30 - 20:00 Uhr
  • Kursleitung: Florian Zeller BA
  • Kursort: DÖW, Salvatorgasse 7 , 1010 Wien
  • TeilnehmerInnen: 6 - 15
  • Kurs-Nr. 10526361
  • 1.50 Unterrichtseinheiten, davon 0.00 online
In Verbindung mit der Corona-Pandemie ist auch in Österreich eine neue Konjunktur an Verschwörungsmythen zu verzeichnen. Die Verbreitung erfolgt dabei nicht nur im Internet, sondern auch im Rahmen von Aktionen und Mobilisierungen auf der Straße. Warum Verschwörungsmythen in Krisenzeiten virulent werden und weswegen nicht selten antisemitische Motive und Erzählungen mit ihnen einhergehen, soll im Vortrag genauer erläutert werden. Zur Veranschaulichung wird dabei auf Fotomaterial der „Corona-Proteste“ zurückgegriffen. Auf dieser Grundlage erfolgt eine theoretische Auseinandersetzung mit dem sich in den Protesten manifestierenden Antisemitismus, sowie eine historische Einbettung dieser Manifestationen in dessen Geschichte.

Florian Zeller hat Internationale Entwicklung und Politikwissenschaft studiert. Er ist aktuell Mitarbeiter am DÖW sowie im Forschungsprojekt Cultures of Rejection (CuRe) am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien, Mitglied der FIPU und gehört dem Vorsitz der Internationalen Liga gegen Rassismus und Antisemitismus (LICRA) Österreich an.
Diese Veranstaltung ist bereits vorbei.