Physik

Quantenexperimente ganz groß. Oder: Wie tickt die Uhr von Schrödingers Katze? ScienceCard

  • Veranstalter:  Planetarium
  • 28.01.2020 , 19:00 - 20:30 Uhr
  • Kursort: Planetarium Wien, Oswald Thomas Platz 1 , 1020 Wien
  • TeilnehmerInnen: 1 - 100
  • Kurs-Nr. 10443014
  • 1,5 Unterrichtseinheiten
Im Laufe der letzten Jahre ist es gelungen, massive Festkörperobjekte wie mechanische Stimmgabeln so zu kontrollieren, dass ihre Bewegung durch die Gesetze der Quantenphysik dominiert wird. Die Idee dazu geht bis auf Erwin Schrödinger zurück, konnte aber erst jetzt in Experimenten verwirklicht werden. Neben zahlreichen praktischen Anwendungen, etwa mikromechanische Bauteile für die Quanteninformationsverarbeitung, eröffnen diese Methoden den Zugang zu einem neuen Bereich der makroskopischen Quantenphysik. Erstmals stehen wir vor der Möglichkeit, Quantenüberlagerungen von genuin massiven Objekten herzustellen, die selbst ein im Prinzip messbares Gravitationsfeld erzeugen. Aus Sicht von Einsteins Gravitationsphysik könnten wir in Zukunft direkt die Gravitation von Quantenobjekten testen, einschließlich der Frage, ob auch die Raumzeit in einer Superposition vorliegen kann.

Univ.-Prof. Dr. Markus Aspelmeyer ist Universitätsprofessor an der Fakultät für Physik der Universität Wien und wissenschaftlicher Direktor am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien. Markus Aspelmeyer ist unter anderem Lieben- und ERC-Preisträger. Für 2017 wurde ihm der Preis der Stadt Wien für Naturwissenschaften zugesprochen, 2018 wurde er in die Österreichische Akademie der Wissenschaften gewählt.
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