Biologie

Schlechte Zeiten für Frösche - über den weltweiten Artenschwund und seine Ursachen ScienceCard

  • Veranstalter:  Planetarium
  • 16.10.2019 , 19:00 - 20:30 Uhr
  • Kursort: Planetarium Wien, Oswald Thomas Platz 1 , 1020 Wien
  • TeilnehmerInnen: 1 - 188
  • Kurs-Nr. 10443016
  • 1,5 Unterrichtseinheiten
Amphibien sind eine äußerst bedrohte Tiergruppe. 168 von ca. 8000 Arten sind seit 1980 ausgestorben und bei 43 % (!) aller bekannten (vorwiegend Frosch-)Arten gibt es drastische Populationsrückgänge. Ein Großteil des Schwunds ist auf Habitatverluste und auf hochpathogene Pilzerkrankungen zurückzuführen.
Der Vortragende ist Ao. Univ.-Prof.i.R. Dr. Walter Hödl. Seine verhaltensökologischen Untersuchungen hat der vorwiegend an Fröschen forschende Zoologe neben Studien an heimischen Arten vorwiegend in der Amazonasregion (Brasilien, Peru, Venezuela und Französisch Guayana) durchgeführt. Vergleichende Freilandstudien gaben ihm zusätzlich Einblicke in die Amphibienfauna von Zentralamerika, Süd-Indien, Borneo und Ostafrika.
Schwerpunkt Biodiversität: Biologische Vielfalt ist die Grundlage für unser Wohlergehen. Nahrungsmittelproduktion, Wohlstand, der Schutz vor Naturgefahren und vieles mehr hängen von stabilen, artenreichen Lebensgemeinschaften ab. Doch intakte Lebensräume schrumpfen rasant, etwa jede vierte Tier- und Pflanzenart ist vom Aussterben bedroht. In Österreich steht knapp ein Drittel aller beurteilten Arten auf den Roten Listen. Wie können wir diesem Verlust entgegenwirken? Diese Frage stellt sich die Universität Wien und das VHS Science Programm in verschiedenen Vorträgen mit ExpertInnen der Uni Wien im Wintersemester 2019/20. Termine der einzelnen Vorträge: 7. Okt, 14. Okt, 16. Okt., 25. Okt, 15. Nov, 2. Dez., 12. Dez., 9. Jän, 20. Jän, 27. Jän
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