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Politik

Jörg Flecker und Natascha Strobl im Gespräch: Umkämpfte Solidaritäten und rechte Identitätspolitiken

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Gegenbewegungen: Kapitalismus und Demokratie"
  • Veranstalter: VHS Zentrale
  • 09.11.2021, 19:00 - 21:00 Uhr
  • Kursort: VZ-Praterstern, Praterstern 1 , 1020 Wien
  • TeilnehmerInnen: 6 - 70
  • Kurs-Nr. 10526063
  • 2.00 Unterrichtseinheiten, davon 0.00 online
Moderation: Roland Atzmüller

Die Veranstaltung ist in Präsenz geplant, ev. werden Expert*innen zugeschaltet.

ACHTUNG: Es gilt die 2,5G-Regel: Zutritt in Präsenz ausschließlich mit Nachweis vollständiger Impfung, gültigem Genesungs-Nachweis oder negativem PCR-Test.

Die verschiedenen Krisen der letzten Jahre setzen den gesellschaftlichen Zusammenhalt massiv unter Druck und schwächen ihn weiter. Die sozialen Folgen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise (Arbeitslosigkeit, Ungleichheit, Verarmung), die Konflikte um den Sommer der Migration 2015 und die „Willkommenskultur“, aber auch die Bekämpfung der COVID 19-Pandemie und der Klimaerwärmung haben die institutionalisierten und gesellschaftlichen Solidaritäten zum Feld tiefgehender gesellschaftlicher Konflikte gemacht und die soziale Spaltung vorangetrieben. Der Aufschwung extrem rechter und rechtspopulistischer Bewegungen und Parteien trägt zu deren Vertiefung bei, da sie versprechen, die verschiedenen gesellschaftlichen Krisen durch nationalistische und autoritäre Politikstrategien zu bewältigen.

Jörg Flecker (Soziologe, Universität Wien) und Natascha Strobl (Politikwissenschafterin) diskutieren umkämpfte Solidaritäten und die ideologische Formierung rechter Politik.
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