VHS Präsenzkurse und Veranstaltungen bleiben bis voraussichtlich inkl. 12.12.2021 ausgesetzt. Nähere Infos finden Sie unter www.vhs.at/corona
Politik

Stefanie Hürtgen und Uli Brand: Covid 19: Arbeit, transnationale Wirtschaftsentwicklung und sozialökologische Transformation Online-Kurs

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Gegenbewegungen: Kapitalismus und Demokratie"
  • Veranstalter: VHS Zentrale
  • 30.11.2021, 19:00 - 21:00 Uhr
  • Kursort: Online-Kurs
  • TeilnehmerInnen: 6 - 300
  • Kurs-Nr. 10526065
  • 2.00 Unterrichtseinheiten, davon 0.00 online
Moderation: Andreas Novy
Kommentar: Stefanie Gerold


Covid 19: Arbeit, transnationale Wirtschaftsentwicklung und sozialökologische Transformation
Corona ist kein "externer Schock", kein plötzliches und unerwartetes Ereignis. Corona ist Resultat unserer kapitalistischen Naturverhältnisse, die auf die rücksichtslose Ausbeutung von Natur und Arbeitskraft zielen. Stefanie Hürtgen (Universität Salzburg und Frankfurter Institut für Sozialforschung) diskutiert zentrale wirtschaftstheoretische Engführungen rund um die Pandemie, stellt einige aktuelle Entwicklungen dar und plädiert für verändertes Verständnisses von Arbeit, Raum und Ökonomie. Ulrich Brand (Universität Wien und aktuell für ein Jahr Fellow am Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa Luxemburg Stiftung Berlin) wird auf einige mit der Bearbeitung der Coronakrise verbundene internationale und demokratiepolitische Implikationen eingehen. Beide fragen nach Ansatzpunkten für emanzipatorische sozial-ökologische Transformationen und ob dafür der Begriff der "Doppelbewegung" von Karl Polanyi trägt.

Stefanie Hürtgen ist Politikwissenschaftlerin und hat lange in der Erwachsenen- und Gewerkschaftsbildung gearbeitet. Seit Oktober 2015 ist sie Assistenzprofessorin an der Universität Salzburg. Sie forscht zu Globalisierung und sozialräumlicher Fragmentierung von Arbeit.

Ulrich Brand ist Politikwissenschaftler und seit September 2007 Universitätsprofessor für Internationale Politik an der Universität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in der kritischen Analysen der Globalisierung und ihrer politischen Regulierung und der Rolle von Staat und Wirtschaft.

Stefanie Gerold studierte Volkswirtschaftslehre an der WU Wien, Politikwissenschaft an der Universität Wien sowie Socio-Ecological Economics and Policy an der WU Wien. Seit Oktober 2018 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Arbeitslehre/ Ökonomie und Nachhaltiger Konsum tätig.

Andreas Novy ist Sozioökonom, Leiter des Institute for Multi-Level Governance and Development (MLGD) und außerordentlicher Universitätsprofessor am Department Sozioökonomie der Wirtschaftsuniversität Wien, Präsident der Internationalen Karl Polanyi Society (IKPS) und Mitglied des Foundational Economy Collective.
Diese Veranstaltung ist bereits vorbei.