Wir freuen uns auf einen erfolgreichen Start ins Frühjahrssemester ab 8. Februar.

Solidarität ist stärker als Terror

Wie wir in Wien stärker zusammenwachsen, wenn sich die Gesellschaft zu spalten droht

Eine gesellschaftspolitische Webinar-Reihe
„Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanität.“
Diese Worte waren die Antwort des damaligen norwegische Regierungschef Jens Stoltenberg nach dem rechtsextremen Terroranschlag in Oslo sowie auf der Insel Utøya im Jahr 2011. Auch Wien und Österreich ist nach dem Anschlag vom 2. November 2020 geschockt. Hinter Terror steht oft die Absicht, Angst, Unsicherheit und Polarisierung in der Gesellschaft zu steigern. Die zentrale Frage ist, wie können wir darauf reagieren – mehr Solidarität wagen und die Spaltung der Gesellschaft verhindern?

Dieser Frage widmet sich eine gesellschaftspolitische Webinar-Reihe der Wiener Volkshochschule im Dezember, Jänner und Februar. Themen werden neben einer Annäherung an den Begriff der Solidarität (gestern, heute und morgen) auch mögliche Absichten von terroristischen Anschlägen sein. Rassismus als Brandbeschleuniger von Terror, die Rolle der Medien und das Thema Angst sowie die Folgen für unsere Psyche werden ebenso in dieser Reihe behandelt. Ein spezielles Workshop-Angebot vor allem für Eltern beschäftigt sich schließlich mit der Frage „Wie mit Kindern über Terror reden?“. Alle Veranstaltungen finden online statt und sind kostenlos zugänglich.

Webinar 3: Medien im Terrorfall – wenn uns die Sicherheit verlorengeht

Mi, 20.01.2021, 18.00-19.30 Uhr

Expert*innen: Anna Thalhammer und Nico Prucha

Anmeldung bitte per Mail an solidaritaet@vhs.at.
Diese Veranstaltung findet via Zoom statt:
Meeting-ID: 950 5901 2018
Passwort: 857121


Medien spielen bei Terroranschlägen eine zentrale Rolle – einerseits wird laufend über traditionelle und neue Medien die jeweils bekannte Faktenlage kommuniziert, andererseits verbreiten sich oft falsche und nicht überprüfte Gerüchte in Windeseile. Auf sozialen Medien werden einerseits Unterstützungsangebote für Betroffene in Echtzeit geteilt – andererseits aber auch Faktenwidriges, Hass, Hetze und unkommentierte Videoschnipsel von Gewaltszenen. Die mediale Verbreitung von Angst und Unsicherheit ist natürlich auch eine der Strategien des Terrors. Manche Medien lassen im Versuch, die Zugriffszahlen zu steigern, jede journalistische Sorgfaltspflicht vermissen.
  • Wie können wir faktenbasiert informiert bleiben, ohne Spekulationen und Gerüchten zu folgen?
  • Wie mit Content auf sozialen Netzwerken umgehen (Stichwort geteilte Videos mit grauenhaften Bildern)?
  • Welche Strategie verfolgen Terrorist*innen bei der Veröffentlichung ihrer Taten und was können wir dieser Propaganda und Angstmache entgegensetzen?

Anna Thalhammer ist Chefreporterin der Tageszeitung „Die Presse“ mit investigativem Schwerpunkt. Derzeit recherchiert sie zum Terroranschlag in Wien und zu den folgenden Razzien der Sicherheitsbehörden. Ihre journalistischen Stationen: Erste Schritte beim Kurier, als Chefin vom Dienst der Monatszeitschrift Biber und bei heute, wo sie als eine der ersten Journalist*innen über Foreign Fighters des IS berichtete.

Nico Prucha Nico Prucha hat Arabistik an der Universität Wien studiert und forscht seit über 15 Jahren an arabischen Quellen sunnitischer Extremismusgruppen. Neben der inhaltlichen Analyse ist das Nachzeichnen der Aktivität online durch Gruppen wie al-Qa'ida oder der Islamische Staat im Fokus der Forschung um einerseits die Propaganda der Jihadisten anhand ihrer eigenen Worte zu verstehen und andererseits den cyberpunk-artigen Online-Aktivismus jihadistischer Gruppen zu dokumentieren.

Webinar 4: Mit Kindern über Terror reden – Workshop für Eltern und Interessierte

Di, 26.01.2021, 18.00-19.30 Uhr

Expertinnen: Myassa Kraitt und Christa Markom

Anmeldung bitte per Mail an solidaritaet@vhs.at.
Die Zugangsdaten für das Webinar werden spätestens am Vortag veröffentlicht bzw. per E-Mail zugesandt.

Über Terror und Gewalt zu sprechen ist nicht einfach. Die Frage: Wie mit Kindern und Jugendlichen über Terrorismus reden, ist nicht erst seit den jüngsten Anschlägen vom 2. November 2020 in Wien ein Thema, mit dem sich Pädagog*innen beschäftigen. Viele Lehrer*innen, Sozialpädagog*innen, Jugendarbeiter*innen oder besorgte Eltern nahmen bereits die islamistischen Terroranschläge in Paris (z.B. 2015), Manchester (2017) oder den rechtsextremen Terror in Christchurch in Neuseeland (2019) zum Anlass, um das Geschehene mit Kindern- und Jugendlichen im Klassenzimmer, im Jugendzentrum oder zu Hause zu besprechen. Herausfordernde Themen wie Terrorismus beschäftigen eben nicht nur uns Erwachsene, sondern erreichen auch die jüngsten unserer Gesellschaft. Die medial zirkulierenden Bilder von terroristischer Gewalt nicht zu thematisieren, kann dazu führen, dass Kinder mit ihren Gedanken allein gelassen werden und sich somit Ängste zu weitreichenden emotionalen Folgen weiterentwickeln können. Die eigene Haltung, empathische Herangehensweisen, Sachlichkeit und inhaltliche Vorbereitung von Pädagog*innen kann hier hilfreich sein. Vor allem bedarf es jedoch neben Klarheit, dem pädagogischem Feingefühl und Bewusstsein für die unterschiedlichen Bedürfnisse von Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen, auch einer guten Vorbereitung.

In den Medien wird aktuell darauf hingewiesen über die Ängste zu sprechen. Die konkrete Frage lautet, wie kann das (An-)Sprechen und Aufarbeiten in der Praxis genau aussehen? Womit beginnen? Was genau beachten, bevor man das sensible Thema bespricht? Was muss ich selbst dazu wissen?
  • Wie kann ich als Elternteil ganz konkret mit meinen Kindern verschiedenen Alters über das Geschehene sprechen, ohne Angst und Unsicherheit zu verstärken?
  • Wie gehe ich mit der Flut von Informationen auch auf sozialen Medien um, die zum Teil ungefiltert auch mein Kind erreichen?
  • Welche Methoden gibt es, schwierige Sachverhalte kindgerecht zu vermitteln?

Myassa Kraitt ist Beraterin, Trainerin und Autorin. Sie war stv. Leiterin der Beratungsstelle Extremismus des Bundes und ist Teil des Dolmetsch-Teams von Hemayat – Betreuungszentrum für Folter- und Kriegsüberlebende.

Christa Markom (Dr. phil.) lehrt Migrationsanthropologie am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Rassismus-, Migrations- und Bildungsforschung.

Webinar 5: Trauer und Trauma – wie gehen wir mit der Angst um?

Mi, 03.02.2021, 18.00-19.30 Uhr

Expert*innen: Martina K. Steiner und Ewald Lochner (angefragt)

Anmeldung bitte per Mail an solidaritaet@vhs.at.
Die Zugangsdaten für das Webinar werden spätestens am Vortag veröffentlicht bzw. per E-Mail zugesandt.

  • Welche psychischen Folgen zieht ein solches Ereignis nach sich?
  • Was lösen die Bilder, aber auch der Schrecken dieses Ereignisses bei den Angehörigen und Freund*innen der Opfer, aber auch in der Wiener Stadtgesellschaft allgemein aus?
  • Welche Anlaufstellen gibt es, um schnell Unterstützung und Hilfe zu bekommen – in dieser Situation, aber auch in der derzeit belastenden Zeit insgesamt?

Ewald Lochner ist Koordinator für Psychiatrie, Sucht- und Drogenfragen der Stadt Wien und leitet die Psychosozialen Dienste Wien (PSD).

Martina K. Steiner (Mag.a) hat an der Universität Wien und im Rahmen eines Stipendiums am Wellesley College sowie am Massachusetts Institute of Technology (MA, USA) studiert (Hauptfach Politikwissenschaft). Seit ihrem Studienabschluss 2003 waren ihre beruflichen Stationen das internationale Netzwerk WAVE, das österreichische Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, die Abteilung für individuelle Chancengleichheit der Landeshauptstadt Stuttgart sowie das Frauenservice der Stadt Wien. Seit 2014 ist sie in der Leitung des 24-Stunden Frauennotrufs der Stadt Wien tätig. Seit ihrem Studium befasst sie sich intensiv mit den Themen Menschenrechte, Geschlechtergleichstellung und Opferschutz.

Webinar 6: Solidarität, gerade jetzt – über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einer alten Forderung

Mi, 10.02.2021, 18.00-19.30 Uhr

Expert*innen: Ilkim Erdost und Wolfgang Aschauer (angefragt)

Anmeldung bitte per Mail an solidaritaet@vhs.at.
Die Zugangsdaten für das Webinar werden spätestens am Vortag veröffentlicht bzw. per E-Mail zugesandt.

Solidarität hat verschiedene Facetten, verschiedene Beweggründe und verschiede Ausformungen – aber wie wir es drehen und wenden, sie ist die Basis von Gesellschaft, ohne sie funktioniert Gesellschaft nicht. Dennoch: Solidarisches Handeln scheint nicht leichter zu werden. Gerade in einer Gesellschaft, in der eine ungleiche Ressourcenverteilung zu immer ungleicheren Lebenschancen führt, stellt sich die Frage, wie gelebte Solidarität aussehen kann und welches Gegengewicht sie zur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, zu Anfeindungen, zu Vorurteilen bilden kann. In dieser Veranstaltung wollen wir und mit der Rolle und den Möglichkeiten von Solidarität in einer Gesellschaft, in der die Kanten immer schärfen werden, auseinandersetzen.
  • Wie kann und soll eine offene Gesellschaft mit solchen Anschlägen umgehen?
  • Welches Potenzial hat Solidarität für unsere Demokratie, wenn gleichzeitig Stimmen nach mehr autoritärem Staatshandeln lauter werden?
  • Wie kann Solidarität in der Praxis gelebt werden in einer Gesellschaft, in der ungleiche Ressourcenverteilung zu immer ungleicheren Lebenschancen führt?
  • Welches Gegengewicht kann Solidarität gegen Vorurteile, Anfeindungen und Rassismen bilden?

Ilkim Erdost ist Geschäftsführerin der Wiener Jugendzentren seit dem Jahr 2018, zuvor war sie 6 Jahre Leiterin der VHS Ottakring und davor im Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds und im Österreichischen Parlament tätig. Zwischenzeitlich hat sie im Rahmen einer Bildungskarenz ihr Zweistudium in International Migration and Public Policy an der London School of Economics absolviert.

Wolfgang Aschauer ist seit dem Jahr 2016 Assoziierter Professor für Politikwissenschaft und Soziologie, Abteilung Soziologie und Kulturwissenschaft an der Paris Lodron Universität Salzburg. Zu seinen Schwerpunktthemen zählen soziale Integrationsforschung (Migration, Integration, gesellschaftlicher Zusammenhalt), quantitative Methoden/ländervergleichende Sozialforschung und Tourismusforschung. Er hat einen Gastaufenthalt als Visiting Scholar an der Harvard University (Weatherhead Centre) absolviert.

Vergangene Veranstaltungen

Webinar 1: Wenn Terror die Gesellschaft spaltet

Di, 15.12.2020, 18.30-20.00 Uhr

Expertinnen: Tyma Kraitt, Natascha Strobl und Judith Goetz

Terroristische Anschläge und andere extremistische Aktivitäten hinterlassen Wunden in einer Gesellschaft und stellen eine Demokratie vor große Herausforderungen. In dieser Veranstaltung wollen wir der Frage nachgehen, welche Absichten hinter terroristischen Anschlägen stehen. Wir wollen uns nicht nur mit der Gefahr beschäftigen, die von dschihadistischen Gruppierungen ausgeht, sondern auch mit jener von rechtsextremistischen Gruppierungen. Ein zentraler Aspekt der Diskussion wird sein, wie wir einer Spaltung der Gesellschaft eine starke Botschaft der Solidarität entgegenstellen können.
  • Was wollen Terroristen mit solchen Anschlägen erreichen?
  • Welche gesellschaftlichen und (welt-)politischen Triebkräfte stecken hinter diesen Verbrechen?
  • Wie ist der sog. „Islamische Staat“ einzuschätzen? Welche Gefahr geht von dschihadistischen Gruppen aus, aber auch von rechtsextremem Terror?
  • Wie kann der gewünschten Spaltung der Gesellschaft eine starke Botschaft der Solidarität entgegengestellt werden?

Tyma Kraitt (geb. 1984 in Bagdad) ist Redakteurin der Zeitschrift TAGEBUCH und Buchautorin. Zu ihren inhaltlichen Schwerpunkten gehören die politischen Entwicklungen im Nahen und Mittleren Osten. In ihrem letzten Buch „Sunniten gegen Schiiten. Zur Konstruktion eines Glaubenskrieges“ setzte sie sich intensiv mit dem Aufstieg des politischen Islams und seiner extremistischeren Spielarten in dieser Region auseinander. Tyma Kraitt hat Philosophie an der Uni Wien studiert mit Fokus auf Raumtheorien und Interkulturalität.

Natascha Strobl, 1985 in Wien geboren, ist Politikwissenschaftlerin und Skandinavistin. Unter #NatsAnalyse verfasst sie Analysen zu Rechtsextremismus, insbesondere zu den Identitären und der Neuen Rechten. Sie hat außerdem zu ihrem Thema zahlreiche Beiträge verfasst sowie Vorträge, Vorlesungen und Workshops gehalten. Auf Twitter ist sie unter @natascha_strobl zu finden.

Judith Goetz ist Rechtsextremismusexpertin und Genderforscherin, Literatur- und Politikwissenschafterin, Lehrbeauftragte an unterschiedlichen Universitäten, Mitglied der Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit sowie des Forschungsnetzwerks Frauen und Rechtsextremismus. Ihre Interessensschwerpunkte liegen bei Frauen*/Gender und Rechtsextremismus sowie Antifeminismus. Zuletzt erschienen die von ihr mitherausgegebenen Sammelbände „Untergangster des Abendlandes. Ideologie und Rezeption der rechtsextremen ‚Identitären‘“ (2017) und „Rechtsextremismus Band 3: Geschlechterreflektierte Perspektiven“ (2019). Anfang 2021 erscheinen die ebenfalls von ihr mitherausgegebenen Sammelbände zum Thema „Rechtsextremismus als Herausforderung für den Journalismus“ sowie „Kontinuitäten der Stigmatisierung von ,Asozialität'. Perspektiven gesellschaftskritischer Politischer Bildung“.

Weiterführende Literaturhinweise:
Götz, Judith (et.al.): Frauen*rechte und Frauen*hass. Antifeminismus und die Ethnisierung von Gewalt. Verbrecher, 2019.
Götz, Judith (et.al.): Untergangster des Abendlandes. Ideologie und Rezeption der rechtsextremen „Identitären“. Marta Press UG, 2018.
Kraitt, Tyma: Sunniten gegen Schiiten: Zur Konstruktion eines Glaubenskrieges. Promedia, 2019.
Strobl, Natascha (et. al.): Die Identitären. Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa. Unrast Verlag, 2017.

Webinar 2: Rassismus – ein kalkulierter Brandbeschleuniger des Terrors

Mi, 13.01.2021, 18.00-19.30 Uhr

Expertinnen: Arwa Elabd, Nedžad Moćević und Vanessa Spanbauer

Polarisierungen sind eine Folge terroristischer Angriffe. Ihnen, aber auch einer Gleichsetzung von Islam und Terror müssen wir entgegentreten. Vor dem Hintergrund des Anschlages in Wien und der Zunahme extremistischer Aktivitäten und Gruppierungen wollen wir uns ansehen, welche Rolle Rassismus in unserer Gesellschaft spielt und wer von Spaltungen innerhalb einer Gesellschaft profitiert.
  • Wie begegnen wir in dieser Situation der Gefahr von Polarisierungen?
  • Was können wir der gefährlichen Gleichsetzung von „Islam“ und „Terror“ entgegensetzen?
  • Was richtet Rassismus in unserer Gesellschaft an – und warum profitieren die Terroristen und Spalter, wenn Ressentiments gegenüber allen Muslim*innen in Wien steigen?

Nedžad Moćević ist Forscher und Lektor an der Fachhochschule Salzburg im Studienzweig Soziale Arbeit, wo er zu den Themen Ideologien der Ungleichheit und Sozialer Wandel arbeitet. Außerdem ist er Fortbildner der Beratungsstelle Extremismus und selbstständiger Trainer und Berater im Bereich Interkulturalität und Diversität.

Arwa Elabd ist Doktorandin an der Universität Innsbruck und arbeitet im Bereich Literatur- und Kunstwissenschaft mit dem Schwerpunkt auf vielfältige Erzählungen und der Darstellung marginalisierter Stimmen in der Literatur. Nach Abschluss des Masters in Spanisch und Deutsch im Lehramtsstudium an der Universität Wien hat sie Erfahrungen an verschiedenen Bildungseinrichtungen in Spanien, in Österreich und als Fulbright-Stipendiatin an der Bowling Green University in Ohio gesammelt. Neben der Arbeit an ihrer Dissertation ist sie auch Gründerin von Bibliobox, einem Projekt, das Schwarze und BIPOC-Autor*innen hervorhebt.

Vanessa Spanbauer arbeitet seit 10 Jahren als Journalistin in den Bereichen Print, online und TV. Von 2016 bis dato ist sie Chefredakteurin des Magazins fresh – Black Austrian Lifestyle. Ein Jahr kümmerte sie sich um die Öffentlichkeitsarbeit beim Verein ZARA Zivilcourage & Anti-Rassismus-Arbeit. Auch an Forschungsprojekten zum Thema Afrikaner*innen in Wien war sie beteiligt. Derzeit arbeitet sie an dem Projekt „Koloniale Objekte an österreichischen Bundesmuseen“ im Auftrag des Technischen Museums Wien und kuratiert eine Ausstellung für Ende 2021 in einem anderen Wiener Museum.